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DOI: 10.1055/s-2005-871804
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York
Fast-track in der Anästhesie - Praktisch jeder Patient eignet sich für die "Überholspur-Anästhesie"
Publication History
Publication Date:
22 June 2005 (online)
Moderne Anästhesie- und Operationsverfahren ermöglichen heute, dass sich Patienten auch nach größeren operativen Eingriffen innerhalb weniger Stunden weit gehend erholen und verlegt werden können. Ein derart optimiertes Behandlungsverfahren wird in letzter Zeit oft "fast-track" genannt. Diese "Fast-track-Anästhesie" umfasse ein gut abgestimmtes Narkosekonzept sowie eine Reihe weiterer Maßnahmen, um unter anderem kurze Aufwach-, Transit- und Überwachungszeiten zu ermöglichen, konstatierte PD W. Wilhelm, Lünen. Ziel sei dabei, dem Patienten die schnelle Wiederkehr zum normalen Leben zu erleichtern und auch die kompletten Prozesskosten zu senken. Der Patient müsse hierfür möglichst bald nach der Operation wach, schmerzfrei und normotherm sein und sollte weder neuromuskuläre Restblockaden noch ein so genanntes PONV ("postoperative nausea and vomiting") aufweisen.