Pneumologie 2006; 60(1): 45-49
DOI: 10.1055/s-2005-919114
Serie: Auditorium maximum - Pneumologie 2005
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Bronchoskopie 2005

Bronchoscopy 2005B.  Schmidt1 , C.  Witt1
  • 1Charité Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik Schwerpunkt Pneumologie, Berlin
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
23. Januar 2006 (online)

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Einleitung

Was ist Bronchoskopie 2005? Bronchoskopie 2005 ist mehr als der Blick in die Atemwege. Die Bronchologie ist wesentlicher Kernkompetenz-Bereich der Pneumologie. Von den bahnbrechenden Untersuchungen Gustav Kilians am Ende des 19. Jahrhunderts bis heute hat die Bronchologie innerhalb der Lungenheilkunde ständig an Bedeutung gewonnen. Mithilfe der Bronchoskopie und der bronchoskopischen Materialgewinnung lassen sich heute grundlagenwissenschaftliche und klinisch-wissenschaftliche Fragen bearbeiten. Die Bronchoskopie ist heute ein wichtiges Instrument zur Früherkennung und Diagnostik pulmonaler Erkrankungen. Sie verbindet die Pneumologie mit vielen anderen Fächern in der Medizin insbesondere auch in der Intensivmedizin. Und die Interventionelle Bronchologie ermöglicht therapeutische Interventionen im kurativen wie im palliativen Bereich. Damit deckt die Bronchoskopie eine Spanne von der Grundlagenforschung bis zur palliativ-symptomatischen Therapie ab.

Was ist in dem vergangenen Jahr an wesentlichem Erkenntnisgewinn dazugekommen, was ist Bronchoskopie 2005? Diese Zusammenfassung soll einen Eindruck des Spektrums vermitteln in dem die Bronchoskopie steht. Im Bereich der interventionellen Pneumologie wird auf einen neuen Stent und auf die bronchoskopische Lungenvolumenreduktion eingegangen. Auf der Diagnostik-Seite stehen neue Entwicklungen im endobronchialen Ultraschall, Navigationsverfahren, die Virtuelle Bronchoskopie, die Autofluoreszenzbronchoskopie und Entwicklungen an der Schnittstelle Bronchoskopie - Grundlagenforschung.