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DOI: 10.1055/s-2006-931595
Das Energiebilanzprinzip
Umgesetzt mit dem Polar® Gewichtsmanagementprogramm in verschiedenen Settings/Betreuungsformen von Übergewichtigen (Anwendungsstudie 2003-2005)The principle of energy balancePublikationsverlauf
Publikationsdatum:
07. April 2006 (online)
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Zusammenfassung
In der Diskussion zur Bekämpfung des Übergewichts taucht wieder verstärkt das „Energiebilanzprinzip” auf. Dadurch rückt der Bewegungsmangel in Alltag und Freizeit viel mehr in den Mittelpunkt von Gewichtsmanagementprogrammen als bislang. Als Hauptübeltäter für die weiter steigenden Übergewichtszahlen wird die Kombination aus Bewegungsmangel und Überernährung bzw. Fehlernährung ausgemacht, die die Bilanz in „Schieflage” bringt. Das Balance-Modell von Energieverbrauch und Energiezufuhr ist simpel: Was man isst, muss man auch wieder verbrauchen. In den beschriebenen bewegungslastigen Programmen wurden drei unterschiedliche Formen der Betreuung von Übergewichtigen verglichen und die Teilnehmerdatenverläufe (n = 377) dokumentiert.
Summary
On discussing weight-reducing strategies, we are frequently confronted with problems of maintaining the necessary energy balance. Obviously, lack of daily exercise and of sportive activities combined with false nutrition will detrimentally affect this balance. The balance model indicating energy consumption and supply is absolutely simple: You will have to burn the calories you eat. The paper describes an exercise-related program comparing three different forms (group, individual, personal coaching) of looking after obese patients, and documents the results of n = 377 participants.
Schlüsselwörter
Energiebilanz - Polar - Übergewicht - Adipositas - interdisziplinär
Key words
Energy balance - Polar - obesity - interdisciplinary care - surveillance study
1 s. z. B. Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, DGE 2000, S. 25 ff.
Ute Haas
Diplomsportlehrerin
Kalorienbalance Institut Köln
Wilhelm-Schlombs-Allee 2
50858 Köln
eMail: Ute.Haas@kalorienbalance.de