Zusammenfassung
Die Homöopathie bildet als "Zweig" der gesamten Therapie eine Heilmethode von markanter
innerer Geschlossenheit. Sie betrachtet daher den Kranken als lebendig "zusammengeschautes"
Ganzes, das sich nur durch Erleben, nicht aber durch Zusammentragen von aktenmäßigen
Einzeluntersuchungsresultaten erfassen und synthetisieren läßt. Anderen Therapiearten,
wo solche besser am Platz sind, wird ihr Recht durchaus zuerkannt. Es werden jedoch
Beispiele angeführt, wie durch homöopathische Behandlung wirkliche Heilungen im engsten
Sinne herbeigeführt wurden und zwar auch bei Patienten, die durch teils allzu schematische,
teils zu massive andere Behandlung bereits therapieresistent geworden waren. Die Homöopathie
erscheint als eine zwar langsam, aber sehr sicher wirkende, milde Therapie mit einer
sehr geringen Gefahr schädlicher Nebenwirkungen.