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DOI: 10.1055/s-2006-935079
Sanguinaria als Homöotherapeuticum bei der cervicalen Migräne
Publication History
Publication Date:
13 April 2007 (online)

Zusammenfassung
Von der verschiedenen Pathomorphose der Migräne, z. B. der pelvinen Migräne bei Viburnum opulus, der Colon-Migräne bei Asa foetida, ausgehend, wird die Sanguinaria-Migräne als hypertonische Migräne im Sinne der sympathischen Gervicalmigräne geschildert, wie sie Franz im homöopathischen Schrifttum 1829 und Barre 1924 im Blickwinkel der vertebragenen Klinik beschrieben haben. Es wird dabei die vasomotorische Stufenreaktion im Sinne der RiCKERschen Relationspathologie erörtert und die Übereinstimmung von pharmakologischer, pathophysiologischer Forschung mit den Ergebnissen der Sanguinaria-Arzneimittelprüfung hergestellt. Schließlich wird am Beispiel Sanguinaria im Blickwinkel des Irritationssyndroms Reillys und Wilders Ausgangswertgesetz das Problem des Zusammenhangs innerer und äußerer pathogenetischer Bedingungen für die Entstehung eines Krankheits- und auch Arzneibildes diskutiert.