Allgemeine Homöopathische Zeitung 1964; 209(4): 173-177
DOI: 10.1055/s-2006-935215
Karl F. Haug Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co KG, Stuttgart

Die Bedeutung objektiver Symptome und die Notwendigkeit deren Beachtung in der Homöotherapie

Robert Seitschek
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Publikationsdatum:
13. April 2007 (online)

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Zusammenfassung

Bei einer Patientin, deren eines Auge seit Kindheit praktisch blind ist und bei der am anderen Auge ein Odem der Macula aufgetreten war, wird nur auf Grund des objektiven Symptomes: akute Ödembildung, die Wahl des Simile: Apis getätigt, da die Patientin keinerlei praktisch verwertbare andere Symptome bot. Unter dem Einflusse dieser Arznei kam es in kürzester Zeit zur Rückbildung des Macula-Ödems und zur Erlangung einer fast normalen Sehkraft. Augenärztliche Fachbefunde vor Behandlungsbeginn und zum Abschluß der Behandlung objektivieren diesen Sachverhalt.