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DOI: 10.1055/s-2006-935857
Infektionskrankheiten im Kindesalter
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
10. April 2007 (online)

Zusammenfassung
Die homöopathische Behandlung kindlicher Infektionskrankheiten führt zu sehr befriedigenden Erfolgen. Bei rechtzeitigem Einsatz homöopathisch angezeigter Mittel treten fast nie Komplikationen auf. Der Scharlach, der Keuchhusten, die Masern und der Mumps dienen als Beispiele. Für jede dieser Erkrankungen kennt die Homöopathie mehrere Heilmittel, die systematisch dargestellt werden. Die jeweilige Ausprägung des Krankheitsbildes bestimmt die Arzneiwahl. Zahlreiche Behandlungsberichte verdeutlichen die homöopathische Differenzierung, indem diejenigen Verhaltensweisen und Befunde hervorgehoben werden, die ausschlaggebend waren. Aufgrund einer vergleichbaren Begleitsymptomatik kann auf diese Weise z. B. Phosphor sowohl bei einem Scharlachfall als auch bei einem Masernfall angezeigt sein oder Ipecacuanha sowohl bei einem Keuchhustenfall als auch bei einem Mumpsfall. Das indizierte Medikament wurde fast in allen Fällen in der 12. Dezimalpotenz erfolgreich gegeben.