Laryngorhinootologie 1982; 61(1): 38-41
DOI: 10.1055/s-2007-1008516
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Relative magnetische Hörschwelle

Relative Magnetic Hearing ThresholdŽ. Matutinović, M. Galić
  • Fakultet za Defektologiju Universität Zagreb Universitäts HNO-Klinik, Tübingen (Direktor: Prof. Dr. D. Plester)
Further Information

Publication History

Publication Date:
29 February 2008 (online)

Zusammenfassung

Mit der Anwendung des Magnetismus als einer Kopplung zur Reizübertragung wird eine geeignete Wirkungsweise „aus der Ferne” ermöglicht. Wenn auf den Dauermagnet, der auf das Trommelfell geklebt ist, das Magnetfeld in der Schallfrequenz einwirkt, sind die mechanischen Effekte auf den Magneten auch Schallfrequenzen. Deswegen kann man mit diesem Verfahren, „Magnetomotorische Schallstimulation des Hörorgans” genannt, dem Ohr die den Schallreizen entsprechenden Reize zuführen.

Die durchgeführten Messungen beweisen, dass man mit Hilfe des Magnetismus hören kann. Sie informieren zudem über die relative magnetische Hörschwelle im Frequenzbereich von 125 Hz bis 10 000 Hz.

Summary

Application of magnetism - as a link in stimulation transmission - enables a suitable way of remote action. When a magnetic field of sound frequency acts upon a permanent magnet fixed to the eardrum, then the sound frequencies are also mechanical effects on the magnet. Due to this it is possible to introduce to the ear stimulations similar to the sounds ones by the procedure refered to as “Magnetomotor sound stimulation of the sense of hearing”.

The measurements performed prove that magnetism enables hearing and supply of information at an audibility relative magnetic threshold in the frequency range from 125 Hz to 10000 Hz.