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DOI: 10.1055/s-2007-1008574
Hat das Minnigerodesche Zeichen zur Frühdiagnose der Speiseröhrenwandperforation noch Geltung?*
Is Minnigerode's Sign Still Valid In Early Diagnosis of Oesophageal Wall Perforation? * Teilweise vorgetragen auf der 65. Jahresversammlung der Vereinigung Südwestdeutscher HNO-Ärzte, Garmisch-Partenkirchen, 25.-27.9.81.Publication History
Publication Date:
29 February 2008 (online)

Zusammenfassung
Ausgehend von den pathophysiologischen Vorgängen bei der Speiseröhrenwandperforation wird die Frage untersucht, ob der in jüngerer Zeit vermehrt durchgeführten Kontrastmittel-Untersuchung bei der Frühdiagnose vor dem Minnigerodeschen Zeichen der Vorzug zu geben ist. Obwohl es sich nicht um konkurrierende, sondern gleichwertige diagnostische Methoden handelt, weisen die eigenen Erfahrungen daraufhin, dass Kontrastmittel-Untersuchungen mit Zurückhaltung und nur unter der Möglichkeit zur unmittelbaren Durchführung einer kollaren Mediastinostomie oder intrathorakalen Ösophagotomie vorgenommen werden sollten.
Summary
Basing on the pathophysiologic phenomena in oesophagus wall perforation, the authors examine the question whether contrast radiography, increasingly performed of late, deserves preference over Minnigerode's sign in early diagnosis. Although these diagnostic methods do not compete with each other, since they are equivalents, own experience shows that contrast radiographs should be performed sparingly and, moreover, only if mediastinotomy or intrathoracic oesophagotomy could be practised immediately.