Zusammenfassung
Den Hauptanteil der intra- und postoperativen Komplikationen bilden die Infektion und die Fehlplazierung der transpedikulären Schrauben. Sekundäre Fehlstellungen und Korrekturverluste sind gekennzeichnet durch Fehlbeurteilung des Frakturtypes, unzureichende operative Therapie und falsche Operationstechnik. Dreidimensionales Vorstellungsvermögen, gute anatomische und biomechanische Kenntnisse sowie das Beherrschen sämtlicher erforderlicher Zusatzeingriffe sind neben dem Beachten der Fehlermöglichkeiten Grundvoraussetzungen für ein optimales Ergebnis bei der operativen Behandlung von Verletzungen der Brust- und Lendenwirbelsäule. Eine exakte Operationstechnik, ausreichende Erfahrung, die Kenntnisse indikatorischer Grenzen und das Beherrschen alternativer Stabilisierungsverfahren sind unverzichtbar, um technische, operationstaktische und indikatorische Fehler und deren häufig irreversible Folgen für den Patienten zu verhindern.