Dialyse aktuell 2007; 11(1): 50-51
DOI: 10.1055/s-2007-983913
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Die Evidenz verdichtet sich - Aktiviertes Vitamin D senkt die Morbidität und Mortalität bei sHPT

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Publication Date:
06 June 2007 (online)

Viel früher als lange Zeit angenommen, steigt das kardiovaskuläre Risiko im Verlauf einer chronischen Nierenerkrankung. Dabei spielt der sekundäre Hyperparathyreoidismus (sHPT) schon lange vor Beginn der Dialyse eine zentrale Rolle. „Wahrscheinlich ist der Abfall des 1,25-Vitamin-D-Serumspiegels der wesentliche Trigger des frühen Hyperparathyreoidismus”, sagte PD Dr. Markus Ketteler, Coburg. In der Praxis bedeutet das: Schon bei Patienten mit einer glomerulären Filtrationsrate unter 60 ml/min finden sich häufig erhöhte Parathormonwerte und kritisch erniedrigte 1,25-Vitamin-D-Serumspiegel. Die Phosphatwerte dagegen steigen erst später, in der Regel erst im Stadium 4 der Niereninsuffizienz an [5].

Literatur

1 Study to Evaluate Early Kidney disease

2 Dialysis Outcomes and Practice Patterns Study