Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie 2007; 4(3): 176-178
DOI: 10.1055/s-2007-990752
Aktuell diskutiert
Onkologie
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Chemotherapie und Fertilitätserhalt - was ist möglich?

B. Lawrenz1 , H. Binder3 , C. Zeeb1 , M. von Wolff2 , T. Fehm1
  • Institutsangaben:
  • 1UniversitätsfrauenklinikTübingen
  • 2UniversitätsfrauenklinikHeidelberg
  • 3Frauenklinik Erlangen
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Publication Date:
26 September 2007 (online)

 

Bei jungen Karzinompatientinnen rückt neben der onkologischen Therapie zunehmend der Erhalt der Fertilität in den Vordergrund. In Abhängigkeit von der Art und Dosis der Chemotherapie und dem Alter der Patientin kommt es zum chemotherapieinduzierten Verlust der Eierstockfunktion. Neben den subjektiven Nebenwirkungen wie Hitzewallungen und Nachtschweiß sind die jungen Patientinnen auch vom Verlust der Fertilität betroffen.

Der Fertilitätserhalt bei onkologischen Patientinnen ist mittlerweile ein wichtiges Problem in der Onkologie. Durch die modernen bildgebenden Verfahren wird v.a. die Diagnose des Mammakarzinoms bei jungen Frauen zunehmend früher gestellt. Und mit den Fortschritten der onkologischen Therapie werden gerade junge Patientinnen geheilt. Nach Abschluss der onkologischen Therapie ist dann auch die Erfüllung eines Kinderwunsches ein wesentliches Kriterium der Lebensqualität.