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1 92 % aller schwangeren Minderjährigen werden ungewollt und ungeplant schwanger (vgl. Schmidt u. a. 2006).
2 Die Stichprobe der Beratungsstellen des Diakonischen Werks umfasst weitere 97 Frauen, die nach einer längeren Beratung (mindestens zwei Gespräche) befragt wurden. Aus Gründen der Vergleichbarkeit berücksichtigen wir diese hier nicht.
3 Die Interviews führten die sozialwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen der Forschungsgruppe Hamburg: Karin Block, Svenja Mix und Silja Matthiesen.
4 Diese Zahlen decken sich mit den Ergebnissen einer britischen Studie, die für erwachsene Frauen, die ungewollt schwanger wurden, fanden, dass 68 % verhütet haben, als sie schwanger geworden sind (vgl. Griffiths 1990).
5 Die Häufigkeitsverteilung der verschiedenen Verhütungsfehler beim Koitus, bei dem es zur Konzeption kam in den Interviews entspricht den Ergebnissen der quanitiativen Daten. Die Zahlenangaben der Interviewstudie erheben keinen Anspruch auf Repräsentativität, sie sollen nur deutlich machen, von wie vielen Mädchen jeweils die Rede ist.
6 Alle Namen wurden geändert.
7 Die Befragte war zum Zeitpunkt des Interviews 18 Jahre alt, bei der Konzeption jedoch erst 17 Jahre.
8 Es gibt hormonelle (Pille u. ä., Verhütungsring, Verhütungsstäbchen, Pflaster, 3-Monatsspritze, Hormonspirale), mechanische (Spirale, Diaphragma, Portiokappe, Kondom), chemische (diverse Zäpfchen und Gels, alle unsicher) und „natürliche” (Temperaturmessung sowie Zervixschleimbeobachtung) Verhütung. Davon kommen für Jugendliche jedoch nur wenige in Frage. Chemische und „natürliche” Verhütungsmittel sind zu unsicher, die Spirale wird für junge Frauen sehr selten empfohlen (nur nach Schwangerschaft oder Geburt), Diaphragma und Portiokappe werden auch äußerst selten verwendet. Relativ neu auf dem Markt ist der Verhütungsring (Nuova-Ring), der jedoch aufgrund relativ hoher Kosten meistens erst empfohlen wird, wenn sich herausgestellt hat, dass eine Frau mit der regelmäßigen Einnahme oraler Kontrazeptive Schwierigkeiten hat.
9 Die Studie von Randolph et al. (2007) bestätigt einen Zusammenhang zwischen Kondomnutzung und sexuellem Genuss im hier beschriebenen Sinne: „(…) many people believe that condoms reduce sexual pleasure und that man, in particular, who believe that condoms decrease pleasure are less likely to use them” (Randolph et al. 2007: 844).
Dr. S. Matthiesen
Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie
Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf
Martinistr. 52
20246 Hamburg
Email: smatthie@uke.uni-hamburg.de