Zusammenfassung
Die Einführung eines - zumindest in unserem unmittelbaren Einzugsgebiet flächendeckenden - klinischen und sonographischen Neugeborenenhüftscreening führte zu einer wesentlichen Vereinfachung im Umgang mit dem komplexen Problem der Hüftreifungsstörung. Bei frühestmöglichem Behandlungsbeginn - i. e. im ersten Lebensmonat - kann die Therapie nahezu ausschließlich konservativ erfolgen und zudem, über die Reduzierung sowohl operativer Eingriffe, wie auch der stationären Behandlungsdauer, die Behandlung vom menschlichen aber auch materiellen Standpunkt aus, günstiger gestaltet werden. Aufgrund unserer Ergebnisse müssen wir vehement für die Einführung eines flächendeckenden sonographischen Neugeborenenhüftscreenings plädieren.
Abstract
Establishing a sonographical neonate hip screening program in three nearby counties has made us able to simplify our management in socalled “congenital dysplasia of the hip”. Earliest diagnosis has led to a percentage of conservative treatment of 95% and therefore to a reduction of surgical interventions and less inpatient treatment. Our results force us to urge a state covering sonographical neonate hip screening done by educated specialists (Orthopaedic surgeons, Paediatricians, Radiologists.)