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DOI: 10.1055/s-2008-1048942
Magnetische Resonanztomographie (MR) bei spinalen Raumforderungen
Magnetic resonance tomography in the diagnosis of spinal space-occupying lesionsPublikationsverlauf
Publikationsdatum:
20. März 2008 (online)

Zusammenfassung
Nach unseren bisherigen Erfahrungen bei 22 intramedullären, 17 intradural extramedullären und 20 extraduralen Prozessen mit unmittelbarer Beteiligung des Rückenmarks sollte die Kernspintomographie intraspinaler Prozesse unter Anwendung von Oberflächenspulen mit einer Schichtdicke von 5 mm oder weniger und kontinuierlicher Schnittfolge erfolgen. Geeignete Pulssequenzen sind das Spinecho als Multislice-Multiecho-Verfahren. Ausschließlich T1-gewichtete Aufnahmen genügen nur zur alleinigen Darstellung von Syringomyeliehöhlen, ansonsten sind immer T1- und T2-gewichtete Aufnahmen anzufertigen. Gd-DTPA ist entbehrlich. Die erwähnten Empfehlungen werden an Bildbeispielen demonstriert.
Summary
We examined 22 intramedullary, 17 intradural extramedullary and 20 extradural lesions, with direct involvement of the spinal cord by magnetic resonance tomography, using surface coils and 5 ram., or narrower continuous sections. Spinecho pulse sequences are suitable for multi-slice examinations. T1-weighted examinations are suitable for demonstrating the syrinx in syringomyelia, in all other circumstances T1 and T2 sequences are essential. Gd-DTPA is unnecessary. The results of these recommendations are illustrated.