Zusammenfassung
Seit den Zeiten von Hippocrates sind Patienten und ihre Ärzte sehr daran interessiert
zu wissen, ob und gegebenenfalls mit welcher Wahrscheinlichkeit im Verlauf einer Krankheit
“unerwünschte Ereignisse” eintreten werden - sei es ohne eine, trotz einer oder wegen
einer Therapie. Insbesondere im Bereich der operativen Medizin ist der Begriff des
“Risikos” allen Beteiligten vertraut. Wir beschreiben traditionelle und moderne Methoden
zur Quantifizierung des Risikos sowie die Ziele der medizinischen Risikoforschung.
Die praktische Anwendung ihrer Ergebnisse wird diskutiert. Beispiele aus der Literatur
und aus der eigenen klinischen Forschung dienen zur Illustration.
Abstract
Since the time of Hippocrates patients and their physicians have been highly interested
in knowing whether, and with what degree of probability “undesirable events” will
occur in the course of illness - whether without, in spite of, or because of therapy.
In surgery especially, the concept of “risk” is a familiar one to all concerned. The
present paper describes traditional and modern methods of quantifying risk and the
goals of medical risk research. Application of the results of such research in practice
is discussed and illustrated by examples from publications and the authors' own clinical
research.
Key-Words
Risk factors - Neurosurgery