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Anästhesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther 2008; 43(6): 436-437
DOI: 10.1055/s-2008-1081390
DOI: 10.1055/s-2008-1081390
Fachwissen
Topthema: Lungenprotektive Beatmung
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York
Lungenprotektive Beatmung - Beatmungsinduzierte Lungenschädigung minimieren
Weitere Informationen
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
18. Juni 2008 (online)


Während der großen Polio-Epidemien in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts gingen emotional geladene Bilder von mit eiserner Lunge beatmeten Patienten um die Welt. Spätestens seit dieser Zeit wird die maschinelle Beatmung von dem Nimbus einer sicheren medizinischen Therapieoption umgeben. Der technologische Fortschritt und die Einführung der Überdruckbeatmung haben diese Einstellung verstärkt. Erst in den letzten Jahren konnte sich die Erkenntnis durchsetzen, dass die künstliche Beatmung eine schädigende Wirkung nicht nur auf die Lunge, sondern auch auf entfernte Organe hat. Neue Beatmungsformen und -strategien sind nötig, um diese Schädigung zu minimieren.