Zusammenfassung
Hintergrund: Spontane, meist nächtliche Krämpfe der Muskulatur der Füße und Waden treten gelegentlich bis häufig bei ca. 40 % der Bevölkerung in Deutschland auf. Ursache sind meist lokale Durchblutungsstörungen als Folge einer Grunderkrankung, Trinkschwäche, Ernährungsstörungen, wie mangelnde Elektrolyt- oder Vitaminzufuhr.
Eine abendliche Physiotherapie, wie Dehnungsübungen oder Anwendung eines Massagerollers zum Ausstreichen von Ödemen haben sich als wirksam erwiesen.
Methode: Eine medikamentöse Prophylaxe, z. B. mit Chininsulfat, sollte nur dann zur Anwendung kommen, wenn alle anderen Maß-nahmen ausgeschöpft sind, im Übrigen sollte sorgfältig vorher das Nutzen-Risiko-Verhältnis abgewogen werden, da es selten zu gefährlichen unerwünschten Reaktionen kommen kann. Neu ist der Ansatz, das Säure-Basen-Verhältnis zu beeinflussen, um einer Übersäuerung des Muskels vorzubeugen. 70 Probanden wurden in die Anwendungsbeobachtung eingeschlossen.
Ergebnisse: Die ersten Ergebnisse veranlassen zu einer optimistischen Beurteilung, um über die Aufnahme von Citrat- und Carbonatsalzen sowie Vitamin-B-Krämpfen vorzubeugen.
Schlüsselwörter
Wadenkrämpfe - Active Nutrient