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DOI: 10.1055/a-0843-4650
Postpunktioneller Kopfschmerz: Blockade am Ganglion sphenopalatinum
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
19. Juni 2019 (online)

Der epidurale Blutpatch stellt bisher die Standardbehandlung nach Versagen einer medikamentösen Therapie bei postpunktionellem Syndrom (PPS) dar. Ein Ärzteteam aus New Brunswick, New Jersey, USA, setzte seit 1997 zur Therapie auch regelmäßig eine Blockade des Ganglion sphenopalatinum ein. In einer retrospektiven Studie untersuchten sie nun die Wirkung und Nebenwirkungen der Ganglion-sphenopalatinum-Blockade im Vergleich zum epiduralen Blutpatch bei PPS.
Die Autoren schließen aus ihrer Untersuchung, dass die nicht-invasive Blockade des Ganglion sphenopalatinum eine sichere und schnell wirksame Methode zur Behandlung des postpunktionellen Sydroms ist. Sie fordern weitere, auch prospektive und randomisierte Studien, die diese Methode bei PPS weiter untersuchen und erhoffen so eine zukünftige Etablierung des Verfahrens als Standardtherapie bei PPS.