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DOI: 10.1055/a-1108-1852
Ischämie als Ursache für eine reversible Pneumatosis intestinalis
Ischemia as cause for temporary pneumatosis intestinalis

Einleitung
Das Vorkommen von Luft bzw. Gas in der Mukosa oder Submukosa der Darmwand wurde im Jahr 1730 erstmals durch den Anatom Duvernoy beschrieben und etwa 100 Jahre später durch Mayer et al. als „pneumatosis cystoides intestinalis“ bezeichnet [1]. Neben über 100 beschriebenen Ursachen sind die Ischämie, die Sepsis und ein mechanischer Ileus am häufigsten der PI zugrunde liegend und somit ein Warnzeichen für lebensbedrohliche Krankheitsbilder. Bei fulminanten Prozessen tritt das Gas bis in die Mesenterialvenen über und gelangt sogar bis in die extra- und intrahepatische Pfortader und verursacht das Vollbild porto-mesenterico-venösen Gases (PMVG). Obwohl reversible Fälle beschrieben sind gilt das gemeinsame Auftreten von PI und PMVG in der Literatur als prognoseverschlechternder Indikator [2] [3] [5].
Publication History
Received: 28 January 2019
Accepted: 27 January 2020
Article published online:
04 March 2020
© Georg Thieme Verlag KG
Stuttgart · New York