
Die Pollizisation, bei der aus dem Zeigefinger quasi ein „Ersatzdaumen“ geschaffen wird, wurde ursprünglich für den posttraumatischen Einsatz entwickelt, später aber auch für Kinder mit kongenitaler Daumenhypoplasie adaptiert. Dabei schließt eine begleitende Radiushypoplasie die OP nicht aus, die Erfolge scheinen bei dieser Kombination aber ungünstiger zu sein. Eine Gruppe aus Finnland stellt ihre langfristigen Ergebnisse vor.