Die Behandlung der Wahl beim fetofetalen Transfusionssyndrom (FFTS) ist die fetoskopische Laserkoagulation der plazentaren Gefäßanastomosen. Angesichts des Komplikationsrisikos des Eingriffs – unter anderem können ein Blasensprung, eine Fehl- oder Frühgeburt, eine Chorioamnionitis oder ein intrauteriner Fruchttod auftreten – stellt sich die Frage, ob auch im FFTS-Frühstadium ein Therapienutzen besteht.