In der Notaufnahme mit einem Handgerät nicht-invasiv die Gefäße unterhalb der Zunge scannen und herausfinden, welche Patienten besonders gefährdet sind – was nach einem futuristischen Szenario klingt, könnte bald Einzug in den klinischen Alltag halten. So konnte eine Arbeitsgruppe aus Münster zeigen, dass Patienten mit einer Sepsis im Vergleich zu Gesunden messbare Unterschiede im Hinblick auf die sublingual erfassbare Mikrozirkulation aufwiesen.