Subscribe to RSS
DOI: 10.1055/a-1822-8357
Therapie mit Upadacitinib bei schwerem atopischen Ekzem bei Komorbidität einer ankylosierenden Spondylitis und reaktiven Uveitis
Therapy with Upadacitinib in Severe Atopic Dermatitis with Comorbidity of Ankylosing Spondylitis and Reactive UveitisAuthors
Zusammenfassung
Die atopische Dermatitis (AD) stellt mit einer Lebenszeitprävalenz von bis zu 20% die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung des Menschen dar. Die Leitsymptome sind quälender Pruritus und wiederkehrende ekzematöse Hautläsionen. Eine moderne therapeutische Option stellt die Modulation des JAK-STAT-Signalweges mit oralen JAK-Inhibitoren (JAKIs) dar. Wir berichten über einen 62-jährigen kaukasischen Patienten mit schwerer AD bei Komorbidität einer ankylosierenden Spondylitis und rezidivierenden Uveitiden, der sich nach Einleitung einer oralen Therapie mit Upadacitinib in anhaltender Remission sowohl der AD als auch der Komorbidität befindet.
Abstract
Atopic dermatitis (AD) is the most common chronic inflammatory skin disease in man, with a lifetime prevalence of up to 20%. Leading symptoms include i.a. agonizing pruritus and recurrent eczematous skin lesions. Modulation of the JAK-STAT signaling pathway with oral JAK inhibitors (JAKIs) is a novel therapeutic option. We report the case of a 62-year-old Caucasian patient with severe AD with comorbidity of ankylosing spondylitis and recurrent uveitis who is in sustained remission of both AD and comorbidities after receiving oral upadacitinib therapy.
Schlüsselwörter
Atopische Dermatitis - Upadacitinib - atopisches Ekzem - ankylosierenden Spondylitis - reaktive UveitisKeywords
atopic dermatitis - upadacitinib - atopic eczema - ankylosing spondylitis - reactive uveitisEinleitung
Die atopische Dermatitis (AD) stellt mit einer Prävalenz von 2,1–4,9% im Erwachsenenalter und bis zu 20% im Kindesalter die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung des Menschen dar [1] [2] [3]. Meist entwickelt sich die AD bereits in der Kindheit und manifestiert sich im Frühstadium in Form wiederkehrender erythematöser Maculae und Papeln, Exsudation, Krustenbildung, im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf durch eine Lichenifikation der Haut. In allen Krankheitsstadien trägt der quälende Juckreiz zu einer deutlichen Minderung der Lebensqualität bei [4] [5].
Aktuelle pathophysiologische Konzepte gehen von einem komplexen Zusammenspiel aus genetischer Prädisposition (Loss-of-Function-Mutationen im Filaggrin-Gen in 30–50% kaukasischer Patienten), Hautbarrierestörung (Keratinozytenstress, Wasserverlust, Austrocknung), Immundysregulation und Inflammation sowie Dysbiose (Besiedlung der Haut mit S. aureus) aus [4]. Hinsichtlich der Immundysregulation verdeutlichte sich in den letzten Jahren die zentrale Rolle des JAK-STAT-Signalweges. Durch eine überschießende TH2-Immunantwort bei AD werden v.a. die Interleukine IL-4, IL-13 und IL-31 ausgeschüttet, die an membranständige Zytokinrezeptoren binden. Dadurch kommt es zur Aktivierung von Januskinasen (JAK), die wiederum STAT (signal transducer and activator of transcription) phosphorylieren, die nun im Zellkern als Transkriptionsfaktoren zahlreicher proinflammatorischer Gene wirken können. Dies befördert die Entzündung der Haut und den Pruritus [6] [7].
Seit Herbst 2020 sind selektive Inhibitoren des JAK-STAT-Signalweges zur Behandlung der mittelschweren bis schweren AD zugelassen. Die erste zugelassene Substanz war Baricitinib (Olumiant, selektiver JAK1- und JAK2-Inhibitor) [8] [9] [10]. Seit August 2021 ist ebenfalls Upadacitinib (Rinvoq, selektiver JAK1-Inhibitor) zugelassen [11] [12] [13]. Im Oktober 2021 folgte mit Abrocitinib (Cibinqo, selektiver JAK1-Inhibitor) aktuell der dritte Vertreter [14] [15]. Unter allen aktuell verfügbaren Therapeutika für die AD zeigen die JAKIs das schnellste Ansprechen des Pruritus [7] [16]. Da Upadacitinib seit Januar 2021 auch für die Behandlung der ankylosierenden Spondylitis zugelassen ist, bietet sich diese Therapie für Patienten, die an beiden Erkrankungen leiden, sehr gut an [17]. Dennoch existiert nur sehr eingeschränkte klinische Erfahrung in der Therapie von Patient:innen mit JAKIs, die sowohl an einer schweren AD als auch an einer schweren ankylosierenden Spondylitis insbesondere mit einer reaktiven Uveitis erkrankt sind.
Kasuistik
Anamnese und Ausgangsbefund
Wir berichten über einen 62-jährigen Patienten, der seit seiner Geburt an einer schweren atopischen Dermatitis leidet. Diese wurde bisher mit topischen Glukokortikoiden, Ciclosporin A (beendet wegen unzureichendem Ansprechen) und einer UVA1-Lichttherapie behandelt. Nebenbefundlich besteht seit zirka 30 Jahren eine ankylosierende Spondylitis mit rezidivierenden reaktiven Uveitiden, die bis vor zirka einem Jahre mit Adalimumab behandelt wurde. Die Therapie wurde jedoch aus unklaren Gründen beendet, sodass es seit dem Herbst zu einer progredienten Verschlechterung des Hautbefundes ohne signifikante Aktivität der ankylosierenden Spondylitis oder Uveitis kam. Es erfolgte die stationäre Aufnahme bei deutlich exazerbiertem Hautbefund (EASI: 59,4; SCORAD: 85,64; Juckreiz: 9/10 NRS). Hierbei zeigte sich das gesamte Integument erythroderm mit ausgeprägter, groblamellärer Schuppung und zahlreichen Kratzexkoriationen. Besonders ausgeprägt zeigte sich das Ekzem im Gesicht mit Betonung der Augenlider. Die Haut imponierte insgesamt deutlich xerotisch, lichenifiziert und verdickt (s. [Abb. 1] a und b).


Therapie und Verlauf
Nach ausführlicher Aufklärung des Patienten und nach Rücksprache mit den Kolleg:innen der Rhumatologie und Angiologie, sowie nach Ausschluss absoluter Kontraindikationen wurde die Therapie mit dem selektiven JAK1- bzw. JAK1/3-Inhibitor Upadacitinib mit 15 mg 1-mal täglich eingeleitet. Bereits am Folgetag berichtete der Patient von einer deutlichen Reduktion des Pruritus (4/10 NRS). Als topische Begleittherapie wurde zunächst Mometasonfuroat für 2 Wochen angewendet, welches danach auf Prednicarbat im proaktiven Behandlungskonzept umgestellt wurde. Bei der klinischen Verlaufskontrolle nach 1 Monat zeigte sich der Hautbefund fast vollständig gebessert (EASI: 1,0 [–98%]; SCORAD: 8,32 (–89,78%); Juckreiz: 1/10; s. [Abb. 1] c und d). Weder klinisch noch laborchemisch ergab sich ein Anhalt für Nebenwirkungen im Rahmen der Upadacitinib-Therapie (stabile Leber- und Nierenparameter, keine Auffälligkeiten im Blutbild). Auch die Beschwerden der ankylosierenden Spondylitis waren weiterhin nicht aktiv. Im Rahmen der weiteren ambulanten Verlaufskontrollen zeigte sich der Hautbefund stabil (s. [Abb. 1] e und f) und der Juckreiz gleichbleibend gebessert. Uveitis-Symptome traten ebenfalls nicht auf.
Diskussion
Die AD ist die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung des Menschen. Pathogenetisch liegt der AD ein multifaktorielles Geschehen zugrunde, bei dem neben einer deutlichen genetischen Komponente Umweltfaktoren und das Mikrobiom der Haut eine entscheidende Rolle spielen. Als relevanter Signalweg downstream der zentralen „AD-Interleukine“ IL-4, IL13 und IL-31 wurde der JAK-STAT-Signalweg identifiziert, der sowohl die TH2-Differenzierung, den IgE-Klassenwechsel als auch den Pruritus fördert [4]. Seit August 2020 ist Upadacitinib zur Therapie der mittelschweren bis schweren AD zugelassen. Hinsichtlich der Reduktion des Pruritus und der Regredienz der Hautveränderungen konnte eine Überlegenheit gegenüber Dupilumab gezeigt werden [18]. Im hier beschriebenen Fall konnte ebenfalls ein extrem schnelles Ansprechen des Pruritus und des Ekzems beobachtet werden (vgl. [Abb. 1]). Upadacitinib ist ebenfalls für die Behandlung der ankylosierenden Spondylitis zugelassen [17]. Bisher existiert jedoch nur ein begrenzter Erfahrungsschatz bei der Behandlung von Patienten, die sowohl an einer schweren AD als auch einer ankylosierenden Spondylitis leiden. Die Perspektive, beide Erkrankungen zufriedenstellend mit einem Präparat behandeln zu können, ist aus Sicht der Patient:innen und Ärzt:innen reizvoll, da einfache Regime die Therapieadhärenz erhöhen [19]. Die zugelassene Dosierung bei der ankylosierenden Spondylitis liegt bei 15 mg Upadacitinib täglich. Bei der AD besteht in der Altersgruppe zwischen 18–65 Jahre die Möglichkeit, die Dosierung auf 30 mg zu erhöhen. Allerdings besteht in der höheren Dosierung ein gering zunehmendes Risiko bez. kardiovaskulärer Ereignisse [13]. In einer aktuell ausgewerteten Langzeituntersuchung über 52 Wochen zeigte sich, dass auch unter der höheren Dosierung schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse und venöse thromboembolische Ereignisse selten waren (≤0,2/100 Patientenjahre) [20]. Dennoch sollten Patient:innen über das mögliche Risiko bez. kardiovaskulärer Ereignisse informiert werden. Weiterhin muss vor der Therapie mit einem JAKI eine Tuberkulose-Infektion ausgeschlossen werden, und es wird im Vorfeld eine Immunisierung gegen Zoster empfohlen. Bei unserem Patienten lag nebenbefundlich ein schweres Lidrandekzem vor. Da unter der Therapie mit Antikörpern gegen IL-4/IL-13 sowohl eine Befundverschlechterung von Lidrandekzemen als auch Konjunktivitiden auftreten können [21], ist auch dieser Aspekt begünstigend hinsichtlich der Wahl der Therapie mit JAKIs.
Zusammenfassend lässt sich somit festhalten, dass in dem hier vorgestellten Fall durch die Wahl einer Therapie mit Upadacitinib eine deutliche Besserung der Beschwerdesymptomatik der AD (Leitsymptome Pruritus, Erytheme, Schuppung) bei stabilem Befund der ankylosierenden Spondylitis und auch der reaktiven Uveitis erzielt werden konnte. Durch die wachsende Anzahl an Therapieoptionen bei der AD gelingt es zunehmend, patientenoptimierte Lösungen zu finden, sodass Doppelmedikationen vermieden werden können.
Interessenkonflikt
S. Abraham erhielt in den letzten 3 Jahren Vortragshonorare oder Honorare für wissenschaftliche Advisory Boards der Firmen Novartis, Lilly, Leo Pharma, Beiersdorf, Sanofi, Amgen, AbbVie, Janssen und UCB. Weiterhin ist S. Abraham als PI oder Deputy im Bereich klinischer Studien bei chronisch-entzündlichen Dermatosen tätig. A. Bauer ist oder war Sprecher und/oder Berater für und/oder hat Forschungsmittel von Novartis, Genentec, Leo, Sanofi, Regeneron, Shire, Takeda, Amgen, AstraZeneca, Abbvie, Celldex, Lilly, Pharvaris, Almirall, Biofrontera, LʼOreal erhalten. Die anderen Autorinnen/Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
-
Literatur
- 1 Barbarot S, Auziere S, Gadkari A. et al. Epidemiology of atopic dermatitis in adults: Results from an international survey. Allergy 2018; 73: 1284-1293
- 2 Silverberg JI, Barbarot S, Gadkari A. et al. Atopic dermatitis in the pediatric population: A cross-sectional, international epidemiologic study. Ann Allergy Asthma Immunol 2021; 126: 417-428.e2
- 3 Deckers IAG, McLean S, Linssen S. et al. Investigating international time trends in the incidence and prevalence of atopic eczema 1990–2010: a systematic review of epidemiological studies. PLoS One 2012; 7: e39803
- 4 Weidinger S, Beck LA, Bieber T. et al. Atopic dermatitis. Nat Rev Dis Primers 2018; 4: 1
- 5 von Kobyletzki LB, Thomas KS, Schmitt J. et al. What Factors are Important to Patients when Assessing Treatment Response: An International Cross-sectional Survey. Acta Derm Venereol 2017; 97: 86-90
- 6 Li H, Zhang Z, Zhang H. et al. Update on the Pathogenesis and Therapy of Atopic Dermatitis. Clin Rev Allergy Immunol 2021; 61: 324-338
- 7 Nakashima C, Yanagihara S, Otsuka A. Innovation in the treatment of atopic dermatitis: Emerging topical and oral Janus kinase inhibitors. Allergol Int 2022; 71: 40-46
- 8 Guttman-Yassky E, Silverberg JI, Nemoto O. et al. Baricitinib in adult patients with moderate-to-severe atopic dermatitis: A phase 2 parallel, double-blinded, randomized placebo-controlled multiple-dose study. J Am Acad Dermatol 2019; 80: 913-921.e9
- 9 Reich K, Kabashima K, Peris K. et al. Efficacy and Safety of Baricitinib Combined With Topical Corticosteroids for Treatment of Moderate to Severe Atopic Dermatitis: A Randomized Clinical Trial. JAMA Dermatol 2020; 156: 1333-1343
- 10 Simpson EL, Lacour J-P, Spelman L. et al. Baricitinib in patients with moderate-to-severe atopic dermatitis and inadequate response to topical corticosteroids: results from two randomized monotherapy phase III trials. Br J Dermatol 2020; 183: 242-255
- 11 Guttman-Yassky E, Teixeira HD, Simpson EL. et al. Once-daily upadacitinib versus placebo in adolescents and adults with moderate-to-severe atopic dermatitis (Measure Up 1 and Measure Up 2): results from two replicate double-blind, randomised controlled phase 3 trials. Lancet 2021; 397: 2151-2168
- 12 Guttman-Yassky E, Thaçi D, Pangan AL. et al. Upadacitinib in adults with moderate to severe atopic dermatitis: 16-week results from a randomized, placebo-controlled trial. J Allergy Clin Immunol 2020; 145: 877-884
- 13 Reich K, Teixeira HD, de Bruin-Weller M. et al. Safety and efficacy of upadacitinib in combination with topical corticosteroids in adolescents and adults with moderate-to-severe atopic dermatitis (AD Up): results from a randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet 2021; 397: 2169-2181
- 14 Silverberg JI, Simpson EL, Thyssen JP. et al. Efficacy and Safety of Abrocitinib in Patients With Moderate-to-Severe Atopic Dermatitis: A Randomized Clinical Trial. JAMA Dermatol 2020; 156: 863-873
- 15 Simpson EL, Sinclair R, Forman S. et al. Efficacy and safety of abrocitinib in adults and adolescents with moderate-to-severe atopic dermatitis (JADE MONO-1): a multicentre, double-blind, randomised, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet 2020; 396: 255-266
- 16 Bieber T. Neue Hoffnung für Patienten mit atopischer Dermatitis. Ärztliches Journal. 2022 https://www.aerztliches-journal.de/medizin/dermatologie/dermatologie/haut/neue-hoffnung-fuer-patienten-mit-atopischer-dermatitis/c5f6d7399895e92cc3e8f80e6861b3dc/
- 17 van der Heijde D, Song I, Pangan AL. et al. Efficacy and safety of upadacitinib in patients with active ankylosing spondylitis (SELECT-AXIS 1): a multicentre, randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 2/3 trial. Lancet 2019; 394: 2108-2117
- 18 Blauvelt A, Teixeira HD, Simpson EL. et al. Efficacy and Safety of Upadacitinib vs Dupilumab in Adults With Moderate-to-Severe Atopic Dermatitis: A Randomized Clinical Trial. JAMA Dermatol 2021; 157: 1047-1055
- 19 Brown MT, Bussell JK. Medication adherence: WHO cares?. Mayo Clin Proc 2011; 86: 304-314
- 20 Silverberg JI, de Bruin-Weller M, Bieber T. et al. Upadacitinib plus topical corticosteroids in atopic dermatitis: Week 52 AD Up study results. J Allergy Clin Immunol 2022; 149: 977-987.e14
- 21 Paulose SA, Sherman SW, Dagi Glass LR. et al. Dupilumab-associated blepharoconjunctivitis. American Journal of Ophthalmology Case Reports 2019; 16: 100550
Korrespondenzadresse
Publication History
Article published online:
22 July 2022
© 2022. Thieme. All rights reserved.
Georg Thieme Verlag KG
Rüdigerstraße 14, 70469 Stuttgart, Germany
-
Literatur
- 1 Barbarot S, Auziere S, Gadkari A. et al. Epidemiology of atopic dermatitis in adults: Results from an international survey. Allergy 2018; 73: 1284-1293
- 2 Silverberg JI, Barbarot S, Gadkari A. et al. Atopic dermatitis in the pediatric population: A cross-sectional, international epidemiologic study. Ann Allergy Asthma Immunol 2021; 126: 417-428.e2
- 3 Deckers IAG, McLean S, Linssen S. et al. Investigating international time trends in the incidence and prevalence of atopic eczema 1990–2010: a systematic review of epidemiological studies. PLoS One 2012; 7: e39803
- 4 Weidinger S, Beck LA, Bieber T. et al. Atopic dermatitis. Nat Rev Dis Primers 2018; 4: 1
- 5 von Kobyletzki LB, Thomas KS, Schmitt J. et al. What Factors are Important to Patients when Assessing Treatment Response: An International Cross-sectional Survey. Acta Derm Venereol 2017; 97: 86-90
- 6 Li H, Zhang Z, Zhang H. et al. Update on the Pathogenesis and Therapy of Atopic Dermatitis. Clin Rev Allergy Immunol 2021; 61: 324-338
- 7 Nakashima C, Yanagihara S, Otsuka A. Innovation in the treatment of atopic dermatitis: Emerging topical and oral Janus kinase inhibitors. Allergol Int 2022; 71: 40-46
- 8 Guttman-Yassky E, Silverberg JI, Nemoto O. et al. Baricitinib in adult patients with moderate-to-severe atopic dermatitis: A phase 2 parallel, double-blinded, randomized placebo-controlled multiple-dose study. J Am Acad Dermatol 2019; 80: 913-921.e9
- 9 Reich K, Kabashima K, Peris K. et al. Efficacy and Safety of Baricitinib Combined With Topical Corticosteroids for Treatment of Moderate to Severe Atopic Dermatitis: A Randomized Clinical Trial. JAMA Dermatol 2020; 156: 1333-1343
- 10 Simpson EL, Lacour J-P, Spelman L. et al. Baricitinib in patients with moderate-to-severe atopic dermatitis and inadequate response to topical corticosteroids: results from two randomized monotherapy phase III trials. Br J Dermatol 2020; 183: 242-255
- 11 Guttman-Yassky E, Teixeira HD, Simpson EL. et al. Once-daily upadacitinib versus placebo in adolescents and adults with moderate-to-severe atopic dermatitis (Measure Up 1 and Measure Up 2): results from two replicate double-blind, randomised controlled phase 3 trials. Lancet 2021; 397: 2151-2168
- 12 Guttman-Yassky E, Thaçi D, Pangan AL. et al. Upadacitinib in adults with moderate to severe atopic dermatitis: 16-week results from a randomized, placebo-controlled trial. J Allergy Clin Immunol 2020; 145: 877-884
- 13 Reich K, Teixeira HD, de Bruin-Weller M. et al. Safety and efficacy of upadacitinib in combination with topical corticosteroids in adolescents and adults with moderate-to-severe atopic dermatitis (AD Up): results from a randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet 2021; 397: 2169-2181
- 14 Silverberg JI, Simpson EL, Thyssen JP. et al. Efficacy and Safety of Abrocitinib in Patients With Moderate-to-Severe Atopic Dermatitis: A Randomized Clinical Trial. JAMA Dermatol 2020; 156: 863-873
- 15 Simpson EL, Sinclair R, Forman S. et al. Efficacy and safety of abrocitinib in adults and adolescents with moderate-to-severe atopic dermatitis (JADE MONO-1): a multicentre, double-blind, randomised, placebo-controlled, phase 3 trial. Lancet 2020; 396: 255-266
- 16 Bieber T. Neue Hoffnung für Patienten mit atopischer Dermatitis. Ärztliches Journal. 2022 https://www.aerztliches-journal.de/medizin/dermatologie/dermatologie/haut/neue-hoffnung-fuer-patienten-mit-atopischer-dermatitis/c5f6d7399895e92cc3e8f80e6861b3dc/
- 17 van der Heijde D, Song I, Pangan AL. et al. Efficacy and safety of upadacitinib in patients with active ankylosing spondylitis (SELECT-AXIS 1): a multicentre, randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 2/3 trial. Lancet 2019; 394: 2108-2117
- 18 Blauvelt A, Teixeira HD, Simpson EL. et al. Efficacy and Safety of Upadacitinib vs Dupilumab in Adults With Moderate-to-Severe Atopic Dermatitis: A Randomized Clinical Trial. JAMA Dermatol 2021; 157: 1047-1055
- 19 Brown MT, Bussell JK. Medication adherence: WHO cares?. Mayo Clin Proc 2011; 86: 304-314
- 20 Silverberg JI, de Bruin-Weller M, Bieber T. et al. Upadacitinib plus topical corticosteroids in atopic dermatitis: Week 52 AD Up study results. J Allergy Clin Immunol 2022; 149: 977-987.e14
- 21 Paulose SA, Sherman SW, Dagi Glass LR. et al. Dupilumab-associated blepharoconjunctivitis. American Journal of Ophthalmology Case Reports 2019; 16: 100550


