Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) haben eine Prävalenz von ca. 1 % in der Bevölkerung und gehen bei ca. 50 % der Betroffenen mit einer Intelligenzminderung einher. Sprachstörungen liegen ebenfalls bei einer hohen Prozentzahl der Betroffenen vor, wobei vor allem im Kleinkindalter eine verzögerte allgemeine Sprachentwicklung zu finden ist. Ein Teil der Betroffenen zeigt zudem bleibend eine rezeptive oder expressive Sprachstörung, die bei entsprechender Diskrepanz zum IQ als Komorbidität zu diagnostizieren ist.