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DOI: 10.1055/a-2704-0382
Innovationen und Präzision in der Frühdiagnostik: Impulse für die klinische Praxis
Authors
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
unsere Koordinatorin der Thieme-Gruppe hat in Vorbereitung der aktuellen Ausgabe der NeonatologieScan ein KI-Tool auf Basis von OpenAI GPT-4.1 genutzt und damit ein Editorial erstellt. Der KI-generierte Text wird nun in Auszügen einschließlich der Überschrift zitiert, soll aber nicht unkommentiert bleiben:
„Mit dieser ersten Ausgabe des Jahres möchten wir den Blick auf zwei zentrale Themen der Neonatologie richten. Beide Beiträge unterstreichen, wie entscheidend eine präzise Diagnostik und eine sorgfältige klinische Einschätzung für die frühzeitige Erkennung komplexer Krankheitsbilder sind – und damit für eine nachhaltig verbesserte Prognose unserer jüngsten Patientinnen und Patienten.
Barbara Kunz et al. geben in ihrem Beitrag „Hautveränderungen bei Neugeborenen – Teil 1“ einen umfassenden Überblick über häufige und relevante Hautveränderungen im Neugeborenenalter. Sie zeigen auf, dass die Mehrzahl dieser Veränderungen physiologisch oder transient ist und somit keiner therapeutischen Intervention bedarf. Die Autoren differenzieren systematisch zwischen papulopustulösen, vesikulösen und blasigen Hautveränderungen, wobei sie anhand von Morphologie, zeitlichem Auftreten und Begleitsymptomen eine klare Einordnung ermöglichen. Nur ein kleiner Teil der Hautveränderungen weist auf infektiöse, genetische oder syndromale Erkrankungen hin, die eine weiterführende Diagnostik erfordern. Diese präzise Differenzierung unterstützt die klinische Entscheidungsfindung und verhindert unnötige Behandlungen.
Im zweiten Beitrag „Akutes Abdomen bei Frühgeborenen – Teil 2“ erläutert Karl-Heinz Deeg die zentrale Rolle der Sonografie als bildgebendes Verfahren der Wahl zur frühzeitigen und differenzierten Diagnose der nekrotisierenden Enterokolitis (NEK) sowie der fokalen intestinalen Perforation (FIP) bei unreifen Frühgeborenen. Deeg beschreibt detailliert die sonografischen Befunde, die eine sichere Unterscheidung der beiden Krankheitsbilder ermöglichen: Während bei NEK verdickte Darmwände mit intramuralem Gas, Gas in Pfortader und Leber sowie erhöhte Flussgeschwindigkeiten in den Mesenterialarterien typisch sind, fehlen diese Merkmale bei FIP, die sich durch freie Flüssigkeit mit Binnenreflexen und freies intraabdominelles Gas auszeichnet. Die frühzeitige und präzise Diagnostik ist entscheidend, um konservative Maßnahmen rechtzeitig einzuleiten und die Prognose der betroffenen Frühgeborenen zu verbessern.“ [OpenAI GPT‑4.1]
Die Software hat diesen Text empirisch aus den beiden CME-zertifizierten Weiterbildungsbeiträgen dieser Ausgabe der Neonatologie Scan generiert. Sie ist recht treffend in Bezug auf die Bewertung der Sonografie formuliert. Hautveränderungen beim Neugeborenen jedoch sind ein Thema, welches einerseits im klinischen Alltag eine wesentliche Rolle spielt, jedoch hinsichtlich eines systematisch vermittelten Wissens unterrepräsentiert ist. Insofern bleibt für uns ein „zentrales Thema der Neonatologie“, um die KI zu zitieren, Informationen kritisch auf Ihren Wahrheitsgehalt und die Quelle zu prüfen, vor allem dann, wenn wir uns damit in Patientennähe begeben.
Ihre Herausgeber
Prof. Dr. med. Roland Hentschel, Freiburg und PD Dr. med. Axel Hübler, Chemnitz
Publication History
Article published online:
25 February 2026
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