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DOI: 10.1055/a-2704-0859
Erfolgschancen und Sicherheit endotrachealer Tubuswechsel
Viele längerfristig endotracheal beatmete Früh- und Neugeborene benötigen im Verlauf einen Tubuswechsel – sei es aufgrund eines Luftlecks, einer Tubusobstruktion, einer unzureichenden Ventilation bzw. Oxygenierung oder weil wachstumsbedingt ein größerer Tubus benötigt wird. Wie häufig gelingt der Wechsel gleich beim ersten Versuch? Welche Komplikationen treten dabei auf? Und welche Faktoren begünstigen den Eingriffserfolg und die -sicherheit?
Im Vergleich zu Erstintubationen gelingen Tubuswechsel häufiger beim ersten Versuch und verursachen seltener Komplikationen, so die Forschenden. Der Grund: Die Patienten sind beim Tubuswechsel klinisch stabiler, es besteht weniger Zeitdruck, es kann eine kontinuierliche Ventilation gewährleistet werden und die Glottis stellt sich Dank des liegenden Tubus besser dar. Insbesondere die Videolaryngoskopie und die Verabreichung von Muskelrelaxanzien tragen zum Gelingen des Eingriffs bei, betonen die Autoren.
Publication History
Article published online:
25 February 2026
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