Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) in Würzburg unter dem Motto "Schmerz und Schmerzmanagement" trug die GABA, Spezialist für orale Prävention, mit einem Symposium zum wissenschaftlichen Hauptprogramm bei. 80 Besucher lauschten den 4 ausgewählten Beiträgen. In diesen beschäftigten sich die 3 Referenten mit dem Problemthema freiliegende Zahnhälse. Sie steuerten damit zu einem besseren Verständnis eines Sachverhalts bei, der immer mehr Patienten betrifft.
Durch das Programm führte Dr. Burkhard Selent von der GABA GmbH. In ihrem einführenden Vortrag sprach Dr. Katrin Bekes, Universität Halle, die Multikausalität von Dentinhypersensibilität ebenso an wie den allgemeinen Mangel an diesbezüglichen, epidemiologischen Studien. Im folgenden Beitrag ging Prof. Christian Hirsch, Universität Leipzig, auf die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität von Patienten mit freiliegenden Zahnhälsen ein. Ergebnisse diverser Erhebungen zeigen, dass die Lebensqualität der Betroffenen stark eingeschränkt ist. Prof. Ingrid Hoyer von der Universität Jena erläuterte, wie Zahnärzte die Therapiemöglichkeiten optimieren können. Dabei verdeutlichte sie die Notwendigkeit eines individualisierten Therapieansatzes, der der im ersten Beitrag hervorgehobenen Multikausalität von Dentinhypersensibilität Rechnung trägt. Vor allem müsse in der Praxis verstärkt auf Präparate mit hoher Fluoridkonzentration, wie Duraphat, zurückgegriffen werden. Abschließend ergänzte Dr. Katrin Bekes in ihrem 2. Beitrag die theoretischen Erkenntnisse durch Ausführungen über die häuslichen Mundhygienemaßnahmen bei freiliegenden Zahnhälsen. Besonders wichtig sei die regelmäßige Anwendung fluoridhaltiger Zahnpflegeprodukte, wie elmex Sensitive, die in Verbindung mit einem geringen RDA-Wert in der Zahnpasta zu einer Verbesserung der Beschwerden führten.
Mit einer angeregten Diskussion schloss das Symposium ab.