Ein neuer 3D-Animationsfilm im Internet erklärt die Funktionsweise von Sevelamerkarbonat. Dieses Polymer setzt man bei Patienten mit einer chronischen Niereninsuffizienz ein. Es verhindert eine Phosphatanreicherung im Serum (Hyperphosphatämie). Sevelamerkarbonat (Renvela®) ist der einzige Phospatbinder, der ohne Kalzium und Metalle auskommt. Deren Akkumulation ist ein Risiko für die Patienten.
Schauen Sie sich das Video im Internet an
Die 3D-Animation des Wirkmechanismus ist ab sofort auf der Website von Genzyme Deutschland zu sehen unter http://www.phosphatmanagement.de/index.php?inhalt=renal426987341749375. In der Animation taucht der Zuschauer in den Blutkreislauf eines Nierenpatienten ein und verfolgt, wie sich Phosphat im Gegensatz zum nierengesunden Menschen im Serum anreichert. Dann treten Sevelamermoleküle auf den Plan, die das Phosphat aufnehmen und ohne Resorptionsrisiko aus dem Körper transportieren.
Gefäßschutz durch frühzeitige Phosphatbindertherapie
Bei einer eingeschränkten Nierenfunktion kommt es häufig bereits vor der Dialysepflicht zu Störungen des Kalzium- und Phosphathaushaltes. Damit korreliert auch ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Deshalb sollte möglichst frühzeitig eine mögliche Behandlung mit Phosphatbindern in Betracht gezogen werden, bei der Nephrologen, und andere beteiligte Fachärzte sowie Hausärzte eng zusammenarbeiten. Für eine Phosphatbindung mit Sevelamerkarbonat spricht die Vermeidung sowohl einer Gefäßkalzifikation als auch einer Aluminiumenzephalopathie.
Quelle: Pressemeldung der Genzyme GmbH, Neu-Isenburg