Die Entscheidungsfindung, ein ungeborenes, behindertes Kind zu töten oder es lebend zur Welt zu bringen, stellt für Eltern und behandelnde Ärzte eine massive emotionale Belastung dar. Dies kann sich in einer negativ beeinträchtigten Kommunikation zwischen den involvierten Personen widerspiegeln. Der Umgang mit dieser sehr speziellen Situation bzw. den zugrunde liegenden Gefühlen auf beiden Seiten, wird anhand eines Fallberichts aus der Praxis näher beleuchtet.