RTaustria Mammografie – Screening Erstellerkurse ein großer Erfolg
RTaustria Mammografie – Screening Erstellerkurse ein großer Erfolg
© Österreichisches Brustkrebs-Früherkennungsprogramm / WGKK.
Im März startete die Anmeldung zu den Erstellerkursen von RTaustria. Danke an dieser Stelle für das große Interesse. Binnen kurzer Zeit waren die ersten Veranstaltungen ausgebucht und wir konnten bis Ende Juni noch weitere Termine anbieten. Weitere Termine für den Herbst sind in Planung.
Falls Sie es noch nicht wissen:
Um das Mammografie-Zertifikat für das Screening zu erhalten, müssen Radiologietechnologen und -technologinnen sowie der medizinisch technische Fachdienst 2 Kurse absolvieren. Einerseits ist das der multidisziplinäre Kurs, der von der Ärzteakademie angeboten wird, und andererseits die oben erwähnten Ersteller/Erstellerinnen-Kurse von RTaustria. Die Reihenfolge der Kurse zueinander spielt keine Rolle.
Den aktuellen Stand über Kursorte, Informationen zur Anmeldung, Kursprogramm, Theorieteil und Praxisteil sowie Kursdaten und noch verfügbare Plätze finden Sie auf unserer Homepage www.radiologietechnologen.at.
Kurskosten: 300 Euro für Mitglieder und 380 Euro für Nichtmitglieder (Gesamtkurs: E-Learning Theorieteil und Praxisteil). USt. fällt keine an.
Wichtig: Um als RTaustria-Mitglied den Vorteil des reduzierten Kursbeitrags in Anspruch nehmen zu können, melden Sie sich vor der Anmeldung mit ihrer Mitgliedsnummer und ihrem Passwort im Mitgliedsbereich an.
Fragen beantworten auch gerne unsere Kollegin im Bildungsreferat: Tina Krispel, Radiologietechnologin, t.krispel@radiologietechnologen.at, + 43 680 55 93 999, 8:30–10:00 Uhr
oder unsere Geschäftsführerin: Mag. Christa Friske, gf@radiologietechnologen.at,+ 43 664 1 444 060
RTaustria Mammografie-Erstellerkurse als E-Learning-Modul
Interview mit M. Rosenblattl und F. Friedl erschienen in Learning Times 1 / 2013
RTaustria Mammografie-Erstellerkurse als E-Learning-Modul
Interview mit M. Rosenblattl und F. Friedl erschienen in Learning Times 1 / 2013
Der Erfolg des RTaustria-Screening-Programms liegt sicher auch zu einem großen Teil an der intensiven Vorbereitung und Planung, die bereits vor über einem Jahr den Anfang nahmen. Nach gründlichen Überlegungen war die Idee der Absolvierung des Erstellerkurstheorieteils in Onlineform geboren. Lesen Sie hier ein Interview zu den Hintergründen, das in der Zeitschrift Learning Times 1 / 2013 veröffentlicht wurde:
„Webducation goes Meducation III – Mehr Durchblick für RadiologietechnologInnen
Mit E-Learning machen RadiologietechnologInnen ihre Kompetenzen sichtbar. Mit Unterstützung des Gesundheitsministers.
Brustkrebsfrüherkennung steht auf der Agenda des österreichischen Gesundheitsministers weit oben. Voraussetzung für entsprechende gesundheitspolitische Maßnahmen ist eine profunde Ausbildung im Bereich der bildgebenden Verfahren. Der Verband der RadiologietechnologInnen startet mit dem Kurs „Mammografiescreening“ und wählte Webducation als Umsetzungspartner, u. a. auch deswegen, weil der Anbieter aus Österreich dem Prinzip FFF (Form follows Function) folgend eine für den Gegenstand „Bildgebung“ passende visuelle Sprache findet.
Learning Times: Was ist das Ziel von RTaustria?
Michaela Rosenblattl, Präsidentin RTaustria: Wir vertreten die Berufsgruppe der RadiologietechnologInnen in Österreich. Bundesministerien, Normungsinstitute und Forschungszentren vertrauen auf unsere Expertise bei der Aufarbeitung von facheinschlägigen Inhalten.
Fritz Friedl, Bildungsreferent: RTaustria hat sich zum Ziel gesetzt, die E-Portfolio-Initiative der Europäischen Union strategisch und operativ zu implementieren. Der Verband hat sich für die Systemlösung von www.learnlinked.com entschieden.
LT: Warum E-Learning?
FF: Die Vorteile ergeben sich aus der qualitätsgesicherten medienpädagogischen Aufbereitung der Wissensinhalte für den nachweislich zu erbringenden Theorie-Praxis-Transfer.
Auch die Möglichkeit, einen unterschiedlichen Wissensstand der KursteilnehmerInnen zu harmonisieren und darauf aufbauend neues Wissen zu vermitteln, zeigt die Überlegenheit dieser Methode.
LT: Warum Webducation?
FF: RTaustria hat ein Benchmarking der Anbieter durchgeführt. Tatsache ist, dass das Team von Webducation fachliche wie auch menschliche Kompetenz bewiesen hat. Webducation zeigt bei der hochsensiblen Thematik „Mammografie-Zertifikat“ Projektkompetenz in jedem Schritt der Umsetzung, auch in der Zusammenarbeit mit den Autorinnen. Danke!
LT: Was für eine Rolle spielt die Fortbildung von RadiologietechnologInnen im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung?
MR: Gerade bei Mammografie handelt es sich um DIE Früherkennungsmethode. Dabei können aber folgenschwere Fehler entstehen. Um diese zu vermeiden, braucht es immer wieder das Feedback durch Fortbildung.
FF: Anamnese, Blickdiagnostik und manueller Brustbefund sind notwendige teildiagnostische Maßnahmen. Gerätetechnik, Bilderstellung und besonders die Bildanalyse erfordern Wissen und Erfahrung. Die kompetente Beratung der oft verunsicherten und ängstlichen Frauen ist ein weiterer wichtiger Aspekt beim „Mammografie-Zertifikat“ von RTaustria.
LT: Was sind Ihre weiteren Pläne?
FF: Wie Sie aus dem Gesagten erkennen, haben wir Schlüsselkompetenzen in fachlicher wie in menschlicher Hinsicht kontinuierlich auf dem aktuellen Wissenstand valide zu halten. Nachweislich, wohlgemerkt! Es liegt noch eine Menge an Bildungsarbeit vor uns.
Das oberste Ziel ist die Umsetzung der CPD-Richtlinien (= Continuing Professional Development) von MTD-Austria, dem Dachverband aller medizinisch-technischen Berufe, welche zu den gesetzlich geregelten Berufen gehören. Damit ist auch die Fortbildung gemeint, als Grundvoraussetzung bei der Teilnahme an der Brustkrebsfrüherkennung.“
Nachdruck aus Learning Times 1 / 2013, S. 4, (kostenloser Download und Abo: http://learningtimes.webducation.cc)
MTD-Austria will Registrierung weiterhin durchführen!
MTD-Austria will Registrierung weiterhin durchführen!
© MTD-austria.
© Fotolia / Rene Wechsler.
Seit Jahren kämpft MTD-Austria, um mit der Registrierung der MTD-Berufsangehörigen durch das Gesundheitsministerium beauftragt zu werden.
MTD-Austria konnte mit gezielten Maßnahmen erreichen, dass ein Gesetzesvorschlag, der die Arbeiterkammer als Registrierungsstelle für die gehobenen medizinisch-technischen Dienste vorsieht, auf „Eis liegt“.
Zur Erinnerung nochmals alle Details in Kürze:
Das Regierungsprogramm 2008–2013 beinhaltet folgende notwendige Maßnahmen:
„Die Registrierung der Berufsberechtigungen sowie der absolvierten Fortbildungen und die Ausstellung von Berufsausweisen obliegt den bestehenden überbetrieblichen Interessensvertretungen.“
MTD-Austria hat als Dachverband und überbetriebliche Interessensvertretung in Vorbereitung dieser gesetzlichen Beauftragung die notwendigen Strukturen für die Registrierung geschaffen. Zum heutigen Tag sind schon mehr als 50 Prozent unserer Berufsangehörigen registriert.
In Österreich gilt für Berufsverbände (Ärzte, Apotheker, Hebammen etc.) das Prinzip der Selbstverwaltung. Daher setzt sich MTD-Austria vehement dafür ein, dass die Vertretung unserer Berufsinteressen auch weiterhin unabhängig und in vollem Umfang von uns wahrgenommen werden kann.
Achtung: Es kursiert eine Arbeiterkammer-Kampagne mit Falschinformationen.
Derzeit informieren Arbeiterkammer und Gewerkschaft in ihren Zeitungen und Schreiben über völlig unrichtige Tatsachen: dabei wird sogar berichtet, dass die AK ab 2015 die gesetzlich vorgesehene Registrierung vornehmen will. Fest steht aber, dass es dafür keine rechtliche Grundlage gibt! Mit fadenscheinigen Argumenten versucht die Arbeiterkammer, völlig unberechtigt, die Registrierung an sich zu reißen.
Daher bitten wir Sie um Ihre Unterstützung:
-
Bitte weisen Sie Ihr berufliches Umfeld auf diese Falschinformationen hin!
-
Falls Sie noch nicht bei MTD-Austria registriert sind: in Kürze wird die Registrierung bzw. die Überprüfung etwaiger, bereits registrierter Daten online möglich sein. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in Kürze.
Die Registrierung ist natürlich nach wie vor unabhängig von einer Mitgliedschaft bei ihrem Berufsverband oder MTD-Austria!
-
Stärken Sie MTD-Austria und geben Sie bitte diese Information an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiter!
Lesen Sie mehr über gute Gründe für eine Berufsregistrierung sowie regelmäßige aktuelle Informationen auf unserer Homepage www.radiologietechnologen.at
Oder abonnieren Sie ebenfalls auf der Homepage unseren RTaustria-Newsletter, der monatlich erscheint und bei dringenden Angelegenheiten auch zwischendurch informiert.
Berufsrecht im Griff – Die Österreich-Tour wird auch 2013 fortgesetzt
Berufsrecht im Griff – Die Österreich-Tour wird auch 2013 fortgesetzt
© Fotolia / Daniel Fleck.
Im Jänner in Wels und im Februar in Oberwart gab es 2013 bereits 2-mal die Möglichkeit, die RTaustria Veranstaltung „Berufsrecht im Griff!“ zu besuchen. Das Interesse an der Rechtslage nach dem MTD-Gesetz neu inkl. aller Novellen scheint auch nach 6 Veranstaltungen ungebrochen. Das freut uns und daher wird die Reihe auch fortgesetzt. Erfahren Sie die nächsten Orte und Termine auf unserer Homepage oder im RTaustria-Newsletter.
Feedback eines langjährigen RTaustria Mitglieds
Feedback eines langjährigen RTaustria Mitglieds
Stellvertretend für die stetig wachsende Zahl an Mitgliedern, die den Zusammenhalt und die Optionen von RTaustria schätzen, steht diese Aussage vom 2. April 2013:
„Ich bin seit Beginn meiner Berufstätigkeit beim Verband und von der Fortbildungszeitschrift total begeistert, um nicht zu sagen „süchtig“ danach, abgesehen von den bekannten Vorteilen die Kongresse betreffend.
Mit freundlichen Grüßen, Erika Strametz“
Vielen Dank vom RTaustria Team für diese lobenden Worte!
Neues RTaustria-Team-Mitglied Mag. Hubert Höfernig
Neues RTaustria-Team-Mitglied Mag. Hubert Höfernig
Das Team von RTaustria freut sich bekanntzugeben, dass die Mitglieder und Berufskollegen in Kärnten zusätzlich zu unserer Referentin Katja Frick nun auch von Mag. Hubert Höfernig regional betreut werden.
Hubert Höfernig.
Geb. 1.11.1964 in St. Veit an der Glan. Diplomierung zum Radiologietechnologen: 1992 im AKH Wien.
Beruflicher Werdegang
Seit 1992 fortlaufend als Radiologietechnologe im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee beschäftigt, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Unfallorthopädische Abteilung
Weitere Ausbildung
-
Studium der Pädagogik in Kombination mit Grundlagen der Psychologie und psychosozialen Praxis an der Universität Klagenfurt, abgeschlossen 2001
-
Psychotherapeutisches Propädeutikum, Universität Klagenfurt, abgeschlossen 2004
-
Lebens- und Sozialberater (2005)
Nebenberufliche Tätigkeit
Seit 2007 Bereichsleiter in einer Trägerorganisation der Jugendwohlfahrt
Meine Aufgabe bei RTaustria
-
Ansprechpartner für unsere Mitglieder und BerufskollegInnen in Kärnten gemeinsam mit Katja Frick
-
Organisation von regionalen RTaustria-Veranstaltungen
-
Mitarbeit bei der regionalen MTD-Austria-Gruppe
Meine Motivation für meine Tätigkeit im Verband
Das Berufsbild und der berufliche Alltag sind einem ständigen Weiterentwicklungs- und Veränderungsprozess unterworfen, an dem ich auf der regionalen Ebene in Kärnten aktiv und engagiert mitarbeiten möchte.