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DOI: 10.1055/s-0034-1396055
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Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
13. November 2014 (online)
Todesfälle nach einer Hüft-TEP haben sich in den letzten zehn Jahren halbiert. Wissenschaftler aus Großbritannien schreiben diesen Erfolg dem mittlerweile standardisierten Einsatz von Spinalanästhesie, posteriorem Zugang und einer effektiven Thromboseprophylaxe zu.
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Lancet 2013; 382: 1097–1104
7.626 Euro kostet durchschnittlich ein neues Hüftgelenk. Ein neues Kniegelenk ist mit 7.373 Euro kaum günstiger. Rechnet man die Folgebehandlungen mit ein, kommt man auf rund 3,5 Milliarden Euro für neue Hüft- und Kniegelenke pro Jahr in Deutschland.
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Barmer GEK Report Krankenhaus, 2010
Im Jahr 2012 bekamen 131.985 weibliche Patienten eine Endoprothese des Hüftgelenks. Männern wurden 80.309 Gelenke neu eingesetzt. Bei den Frauen ist der Eingriff auf Rang 7 der häufigsten Operationen, bei den Männern auf Rang 15.
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www.destatis.de > „Zahlen & Fakten“ > „Gesellschaft & Staat“ > „Gesundheit“ > „Krankenhäuser“
Wechseleingriffe sind bei 3,3 Prozent der eingesetzten Hüftgelenke bereits zwei Jahre nach der Erstimplantation fällig. Mit 55 Prozent gehören aseptische Implantatlockerungen zu den häufigsten Gründen für eine Revision der ersten Operation.
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Dtsch Arztebl 2011; 108: 2598–2602
Komplikationen treten bei einer Hüftoperation häufiger auf, wenn der Chirurg weniger Erfahrung hat. Kanadische Forscher fanden heraus: Setzt der Operateur weniger als 35 Hüft-TEPs pro Jahr ein, bedeutet das für den Patienten ein erhöhtes Komplikationsrisiko, zum Beispiel für Luxationen.
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BMJ 2014; 348: g3284
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