Die Mechanismen der sekundären Resistenz von Nierenzellkarzinomen gegen Tyrosinkinase- Inhibitoren unterscheiden sich von denen, die bei Chemotherapeutika eine Rolle spielen. Denn es findet keine Selektion mutierter Zellen statt, sondern handelt sich um ein epigenetisches Phänomen, das nicht nur die Tumorzellen selbst, sondern auch ihre Mikroumgebung betrifft. Dies hat zur Folge, dass die TKI-Resistenz umkehrbar ist.