Einleitung:
Neben der klassischen Tonsillektomie/Tonsillotomie stehen alternative Methoden, die das Tonsillengewebe mittels verschiedener physikalischer Medien (Hochfrequenz-Strom, Ultraschall) durchgeführt werden können. Alle moderne Operationsverfahren haben das Ziel, die postoperative Komplikationen zu verringern – vor allem die Blutung.
Material/Methoden:
Es wurde eine retrospektive Analyse von 39 mit Tonsillenhypertrophie diagnostizierte Patienten durchgeführt. Eine operative Versorgung erfolgte durch verschiedene Resektionsverfahren (kalte Dissektion, Coblator, Monopolar, Ultracision und D&A Ultrasurg II), wonach das resezierte Gewebe zur pathohistologischen Untersuchung eingeschickt wurde. Die Proben sind mikroskopisch mittels eines Scannink Systems Aperio ScanScope AT2 device (Aperio technologies Vista, CA) untersucht und mit Image Scope V12 (Aperio) analysiert worden.
Die wichtigsten Kriterien waren die Dicke der Blutgefäßkoagulationnekrose, die Tiefe der Resektionsgrenze und die Veränderung des Epithels in den Kryptentiefen. Die Messungen wurden im Abstand von 1 mm entlang der Resektionslinie durchgeführt.
Ergebnisse:
Insgesamt wurden Proben von 39 Patienten analysiert. Die Ergebnisse waren bei allen Patienten, die mittels moderner chirurgischer Eingriffe operiert worden sind, in Durchschnitt gemessen.
Folgende Kriterien wurden berücksichtigt: Verändurungen in der Tiefe der Resektionsgrenze, Epithelveränderungen in der Tiefe der Krypta und Blutgefäßkoagulationsnekrose. Die relativen Vor- und Nachteile jeder Methode sind nachvollziehbar festgestellt worden.
Schlussforderung:
Detaillierte Kenntnisse über die Auswirkungen verschiedener chirurgischer Energiequellen auf histologischer Ebene sind wichtig für die Wahl einer wirksamen und sicheren Tonsillektomie Methode.