Geburtshilfe Frauenheilkd 2022; 82(10): e169
DOI: 10.1055/s-0042-1757067
Abstracts | DGGG

Laparoskopische Exzision eines retroperitoneal gelegenen großen Schwannoms

Authors

  • J Stephan

    1   Landeskrankenhaus Hall, Frauenheilkunde, Hall in Tirol, Österreich
  • O Andraschofsky

    1   Landeskrankenhaus Hall, Frauenheilkunde, Hall in Tirol, Österreich
  • M Lengauer

    1   Landeskrankenhaus Hall, Frauenheilkunde, Hall in Tirol, Österreich
  • J Brugger

    1   Landeskrankenhaus Hall, Frauenheilkunde, Hall in Tirol, Österreich
  • P Widschwendter

    1   Landeskrankenhaus Hall, Frauenheilkunde, Hall in Tirol, Österreich
 
 

Zusammenfassung Patientin mit großem pararektal gelegener Raumforderung (Schwannom) und einer größenprogredienten suspekten Ovarialzyste links. Der laparoskopische Zugang stellt ein sicheres und vor allem gut übersichtliches Verfahren in dieser Indikation und Lokalisation dar.

Anamnese 64-jährige postmenopausale, ansonsten gesunde Patientin mit Zuweisung aufgrund einer suspekten aber asymptomatischen größenprogredienten Ovarialzyste links.

Voroperationen: Z.n. abdominaler totaler Hysterektomie mit Adnexektomie rechts, Z.n. zweimaliger Sectio

Klinischer Befund:

Palpation/Spiegeleinstellung: Derbe Raumforderung, verschieblich im Septum rektovaginale bei der rektovaginalen Palpation

Ultraschall : Raumforderung pararektal, inhomogen, zystisch-solide, glatt begrenzt, 6,2 x 5,7 x 5 cm groß), linkes Ovar mit mehreren Zysten

CT: 7,5 cm große suspekte Raumforderung im Becken unmittelbar angrenzend an die Vaginalhinterwand und pararektal rechts. Außerdem vergrößertes und suspektes linkes Ovar mit mehreren Zysten. Keine Lymphadenopathie ([Abb. 1]).

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Abb. 1

Diagnose Pararektales Schwannom, Zystadenom des linken Ovars

Therapie Laparoskopische pararektale Tumorentfernung, Adnexektomie links mit Zytologie

Verlauf Laparoskopische ausgedehnte Dissektion des Beckenbodens bis zum Musculus levator ani und Exstirpation in toto ohne cell spilling. Komplikationsloser postoperativer Verlauf, insbesondere keine neurologischen Defizite.


Interessenkonflikt

Ich erkläre als korrespondierender Autor, dass meine Koautoren mir mitgeteilt haben, dass sie während der letzten 3 Jahre keine wirtschaftlichen oder persönlichen Verbindungen im oben genannten Sinne hatten. Auch ich selbst hatte keine derartigen Verbindungen in den letzten 3 Jahren.

Publication History

Article published online:
11 October 2022

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Abb. 1