Einleitung
Einleitung
Unter der Bezeichnung interstitielle Lungenerkrankung werden heute sehr heterogene Erkrankungen des Lungenparenchyms zusammengefasst, denen eine Beteiligung des Lungeninterstitiums am Krankheitsprozess gemeinsam ist. Große Probleme bereiten diese Erkrankungen durch ihre mannigfaltige und teilweise unverstandene Ätiologie bei der Diagnostik und Therapie [14 ].
Vor diesem Hintergrund gelang es in Deutschland 1995, gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie sowie mit Drittmitteln das „Fibrose-Register” in der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft zur Therapie von Lungenkrankheiten (WATL) einzurichten. Es stellte erstmals für die gesamte Bundesrepublik eine Erfassungsmöglichkeit für Lungengerüsterkrankungen unterschiedlichster Genese dar. Das Ziel des Registers war es, Daten zur Patientenstruktur, Diagnostik, dem klinischen Bild und möglichen ätiopathogenetischen Faktoren zu erfassen und auszuwerten. Eine Zwischenauswertung unter der Berücksichtigung der 1995 gemeldeten Fälle ist bereits erfolgt [27 ]
[31 ]. Zwischenzeitlich haben auch andere Fachgesellschaften und Arbeitsgruppen Statements zur Diagnostik, Therapie und Erforschung von interstitiellen Lungenerkrankungen herausgegeben [1 ]
[2 ]
[10 ].
Material und Methode
Material und Methode
Zur Erfassung interstitieller Lungenerkrankungen wurden im Zeitraum von 1995 bis 1999 Fragebögen an niedergelassene Pneumologen und pneumologische Krankenhausabteilungen in Deutschland verschickt. Die Evaluation umfasst die anonymisierten Daten der Patienten (Geburtsdatum, Geschlecht und Initialen), die Diagnosen nach ICD 9 und das Datum der Erstdiagnose. Im Folgenden wurde die Diagnosefindung und -sicherung mittels invasiver Diagnostik (bronchoalveoläre Lavage, transbronchiale Biopsie, Thorakoskopie, Thorakotomie, Mediastinoskopie), durchgeführter radiologischer Maßnahmen (Röntgen des Thorax, Computertomographie, hochauflösende Computertomographie) und Funktionsuntersuchungen (Spirometrie, Blutgasanalyse in Ruhe und bei Belastung, Ganzkörperplethysmographie, CO-Transfer, EKG, Echokardiographie, Rechtsherzkatheter) abgefragt. Das klinische Erscheinungsbild der Erkrankung wurde durch die Erfassung weiterer Organbeteiligungen (Haut, Niere, Gelenke, Auge, Herz, ZNS, Leber, oberer Respirationstrakt, sonstige Organe) sowie der Beschwerden (Husten, Auswurf, Ruhedyspnoe, Belastungsdyspnoe, Fieber) und der klinischen Befunde (Knistern, Rechtsherzbelastung, Trommelschlegelfinger, Zyanose, Löfgren-Syndrom) ermittelt. Es folgten Daten über das Rauchverhalten sowie über die Wohnverhältnisse und besondere Freizeitaktivitäten. Schließlich wurde nach dem Befund und dessen Risikofaktoren gefragt.
In der statistischen Auswertung der Daten wurde zunächst eine Alters- und Geschlechtsverteilungsprüfung auf Normal- bzw. Gleichverteilung mittels Kolmogorov-Smirnov- bzw. χ2 -Test durchgeführt. Die Prüfung der Unterschiede bezüglich der Altersverteilung zwischen den Geschlechtern erfolgte mit dem U-Test nach Mann und Whitney bzw. dem t-Test. Signifikante Abweichungen zwischen den einzelnen Erkrankungsgruppen und den Geschlechtern bei Klinik und Beschwerden sowie den Organbeteiligungen wurden mit dem χ2 -Test nach Pearson bzw. dem Fisher-Test berechnet. Zum Vergleich des Rauchverhaltens wurden Daten des statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 1995 herangezogen und der χ2 -Test zur Signifikanzprüfung etwaiger Differenzen benutzt. Für die Aufbereitung der Daten sowie deren statistischer Auswertung diente das Programm SPSS, Version 10.0.
Ergebnisse
Ergebnisse
Insgesamt wurden in das vorliegende Register 1142 Patienten aufgenommen (Tab. [1 ]). Es handelte sich um 511 Patienten mit einer Sarkoidose (44,7 %), 145 mit exogen-allergischer Alveolitis (EAA) (12,7 %), 308 mit einer idiopathischen Lungenfibrose (IPF) (27,0 %), 93 mit einer Bronchiolitis obliterans organizing pneumonia (BOOP) (8,1 %) und 85 (7,4 %) mit anderen interstitiellen Krankheitsbildern, die nach ICD-9 eingruppiert wurden: 446,4 (M. Wegener, n = 5), 501.0 (Asbestose, n = 19), 502.0 (Pneumokoniose durch sonstige Kieselsäuren oder kieselsaure Salze, n = 11), 503.0 (Pneumokoniose durch Einatmung von anderem anorganischem Staub, n = 6), 507.1 (Pneumonien durch Eindringen von Öl und Essenzen durch die oberen Luftwege, n = 1), 508.0 (akute pulmonale Manifestationen durch Bestrahlung, n = 5), 516.0 (alveoläres Lungenproteinose-Syndrom, n = 10), 516.1 (idiopathische pulmonale Hämosiderose, n = 7), 517.0 (rheumatoide Lunge, n = 14), 517.1 (rheumatoide Pneumonie, n = 1), 517.2 (Lungenbeteiligung bei Systemsklerose, n = 6).
Tab. 1 Altersstruktur des Gesamtkollektivs. Test auf Normalverteilung nach Kolmogorov-Smirnov
Diagnosegruppen n -Alter (Jahre) ± SD (Jahre) min (Jahre) max (Jahre) Kolmogorov-Smirnov p
Sarkoidose
511 43,5 14,0 19 78 < 0,001
exogen-allergische Alveolitis
145 52,6 13,5 11 81 = 0,018
idiopathische Lungenfibrose
308 61,2 11,6 27 88 = 0,115
BOOP
93 52,4 15,6 22 81 = 0,372
sonstige
85 55,6 13,5 16 88 = 0,376
insgesamt
1142 51,1 15,3 11 88 < 0,001
Altersstruktur
Das Durchschnittsalter (± SD) des Gesamtkollektivs lag bei 51,1 ± 15,3 Jahren (Minimum 11, Maximum 88 Jahre) (Tab. [1 ]). Die Patienten mit Sarkoidose waren mit 43,5 Jahren deutlich jünger (Abb. [1 ]). Die Altersverteilung ergab bei der Sarkoidose bei den Männern eine Kumulierung vom 25. bis 35. Lebensjahr (Abb. [2 ]). Bei den Frauen dagegen wurden zwei Altersgipfel zwischen dem 25. und 45. sowie dem 55. und 60. Lebensjahr beobachtet (Abb. [3 ]).
Abb. 1 Boxplot der Altersverteilung innerhalb der einzelnen Diagnosegruppen (Median, 25. und 75. Perzentil, Minimum, Maximum, 0 Ausreißer.
Abb. 2 Altersverteilung der Männer bei Sarkoidose (n = 251).
Abb. 3 Altersverteilung der Frauen bei Sarkoidose (n = 260).
Die Altersschichtungen der Gesamt- und der Teilkollektive zeigten signifikante Abweichungen von der Normalverteilung im Kolmogorov-Smirnov-Anpassungstest. Hiervon ausgenommen waren die IPF- und BOOP-Erkrankten sowie die Gruppe der sonstigen Fälle und die Untergruppe der männlichen EAA-Patienten, welche sich mit hinreichender Signifikanz als normalverteilt erwiesen (Tab. [1 ], [2 ] u. [3 ]). Die Sarkoidosepatienten waren signifikant jünger und die IPF-Patienten signifikant älter als die Patienten in den übrigen Diagnosegruppen.
Tab. 2 Altersstruktur der männlichen Patienten. Test auf Normalverteilung nach Kolmogorov-Smirnov
Diagnosegruppen n x-Alter (Jahre) ± SD (Jahre) min (Jahre) max (Jahre) Kolmogorov-Smirnov p
Sarkoidose
251 41,2 13,1 19 78 < 0,001
exogen-allergische Alveolitis
54 52,2 13,1 26 81 = 0,659
idiopathische Lungenfibrose
176 61,1 11,3 31 88 = 0,264
BOOP
42 52,6 16,8 22 80 = 0,544
sonstige
56 55,1 13,6 16 88 = 0,739
insgesamt
579 50,4 15,5 16 88 < 0,001
Tab. 3 Altersstruktur der weiblichen Patienten. Test auf Normalverteilung nach Kolmogorov-Smirnov
Diagnosegruppen n x-Alter (Jahre) ± SD (Jahre) min (Jahre) max (Jahre) Kolmogorov-Smirnov p
Sarkoidose
260 45,8 14,4 19 76 < 0,05
exogen-allergische Alveolitis
91 52,8 13,8 11 76 < 0,05
idiopathische Lungenfibrose
132 61,5 12,1 27 85 = 0,378
BOOP
51 52,3 14,7 23 81 = 0,818
sonstige
29 56,4 13,3 21 83 = 0,832
insgesamt
563 51,8 15,1 11 85 < 0,001
Geschlechtsverteilung
Die 1142 Patienten des Registers verteilen sich auf 579 Männer (50,7 %) und 563 Frauen (49,3 %) (Unterschied χ2 -Test: n. s.) (Tab. [2 ] u. [3 ]). In den Untergruppen der Sarkoidose- bzw. der BOOP-Fälle konnten ebenso keine signifikanten Unterschiede in der Geschlechtsverteilung bei 251 Männern vs. 260 Frauen bzw. 42 Männern vs. 51 Frauen ermittelt werden. Signifikante Unterschiede fanden sich jedoch bei EAA-Patienten mit 54 Männern und 91 Frauen (χ2 -Test: p < 0,01), den IPF-Erkrankten mit 176 Männern und 132 Frauen (χ2 -Test: p < 0,05) und den sonstigen Fällen mit 56 Männern und 29 Frauen. Eine signifikante Abweichung der Altersschichtung zwischen den beiden Geschlechtern war nur bei den Sarkoidosepatienten mit Frauen in den höheren Altersgruppen festzustellen (Mann-Whitney-Test, p < 0,001). In den übrigen vier Krankheitsgruppen waren Männer und Frauen in den einzelnen Altersklassen demgemäß gleich häufig erkrankt.
Klinik
Im Gesamtkollektiv wurden als extrapulmonale Organbeteiligung insgesamt am häufigsten die Haut (n = 53 Patienten) und die Gelenke (n = 77 Patienten) registriert. Es folgen mit größerem Abstand die Leber (n = 18), Augen (n = 14), oberer Respirationstrakt (n = 11), Herz (n = 10), Nieren (n = 5), ZNS (n = 3) und sonstige Organe (n = 45), hierunter war am häufigsten eine Manifestation an den lymphatischen Organen (n = 19).
Signifikant häufig fanden sich extrapulmonale Beteiligungen bei den Sarkoidoseerkrankten bezüglich der Haut (n = 44, p < 0,001), Gelenke (n = 45, p < 0,001), Augen (n = 13, p < 0,01) und Leber (n = 16, p < 0,01). In den übrigen Diagnosegruppen trat eine extrapulmonale Organbeteiligung in sehr geringer Anzahl auf. Eine signifikante Bevorzugung des weiblichen Geschlechts fand sich bezüglich der Gelenkbeteiligung bei IPF (Männer: 1 von 175; Frauen 7 von 125; p < 0,05) und bei den sonstigen Erkrankungen (Männer: 3 von 53; Frauen 9 von 20; p < 0,01).
Unter den Angaben zu Beschwerden und Befunden dominierten Husten (n = 709) und Belastungsdyspnoe (n = 679), mit Abstand gefolgt von Knistern bei der Auskultation (n = 391), Auswurf (n = 280), Fieber (n = 146) und Ruhedyspnoe (n = 127). Eine Rechtsherzbelastung (n = 69), Trommelschlegelfinger (n = 52), Zyanose (n = 93) sowie das Löfgren-Syndrom (n = 53) waren vergleichsweise seltener (Tab. [4 ]).
Tab. 4 Klinische Symptome und Befunde
Sarkoidose exogen-allergische Alveolitis idiopathische Lungenfibrose BOOP sonstige gesamt
n % n % n % n % n % n %
Husten
240 47 112 77 222 72 76 82 59 69 709 69
Auswurf
75 15 42 29 108 35 27 29 28 33 280 33
Ruhedyspnoe
20 4 21 15 65 21 12 13 9 11 127 11
Belastungs-Dyspnoe
198 39 114 79 242 79 66 71 59 69 679 69
Fieber
57 11 29 20 25 8 25 27 10 12 146 12
auskultatorisches Knistern
47 9 85 59 200 65 29 31 30 35 391 35
Rechtsherzbelastung
9 2 12 8 41 13 3 3 4 5 69 5
Trommelschlegelfinger
4 1 9 6 33 11 3 3 3 4 52 4
Zyanose
11 2 16 11 53 17 9 10 4 5 93 5
Auffällige Häufungen der genannten Symptome und Befunde innerhalb einzelner Diagnosegruppen waren feststellbar (Tab. [4 ] u. [5 ]). So kam Fieber bei EAA (n = 29; erwartet n = 18,5) und BOOP (n = 25; erwartet 11,9) signifikant häufiger vor. Knistern war signifikant seltener bei Sarkoidose (n = 47, erwartet 175) und signifikant häufiger bei IPF (n = 200, erwartet 105,5). Eine Rechtsherzbelastung (n = 41, erwartet 18,6), Trommelschlegelfinger (n = 33, erwartet 14,0) Zyanose (n = 53, erwartet 25,1) und Ruhedyspnoe (n = 65, erwartet 34,3) traten ebenfalls bei IPF gehäuft auf. Ein Löfgren-Syndrom wurde bei 52 Sarkoidosepatienten registriert. Sarkoidosepatienten litten signifikant seltener an Husten (n = 240, erwartet 317,2), Auswurf (n = 75, erwartet 125,3) und Belastungsdyspnoe (n = 198, erwartet 303,8).
Tab. 5 Klinische Symptome und Befunde der Patienten mit Sarkoidose, unterteilt nach den radiologischen Stadien
ohne Angaben (n = 84) Stadium I (n = 157) Stadium II (n = 224) Stadium III (n = 46)
n % n % n % n %
Husten
41 49 62 39 108 48 29 63
Auswurf
16 19 16 10 31 14 12 26
Ruhedyspnoe
3 4 4 3 12 5 1 2
Belastungsdyspnoe
34 40 45 29 90 40 29 63
Fieber
14 17 17 11 23 10 3 7
auskultatorisches Knistern
8 10 7 4 21 9 11 24
Rechtsherzbelastung
1 1 1 1 5 2 2 4
Trommelschlegelfinger
1 1 1 1 1 1 1 2
Zyanose
2 2 1 1 4 2 4 9
Löfgren-Syndrom
13 15 25 16 13 6 1 2
Diagnostische Maßnahmen
Bei den angewandten Funktionsuntersuchungen führten die Bodyplethysmographie (94,1 %) und die Blutgasanalyse unter Ruhebedingungen (92,8 %), gefolgt vom EKG (88,0 %) und der CO-Transfer-Messung (64,0 %). Eine einfache Spirometrie kam in 48,5 % der Fälle zum Einsatz; eine Echokardiographie wurde in 24,0 % und eine Rechtsherzkatheter-Untersuchung in nur 9,2 % der Fälle angewandt (Tab. [6 ]).
Tab. 6 Durchgeführte Funktionsdiagnostik
Sarkoidose exogen-allergische Alveolitis idiopathische Lungenfibrose BOOP sonstige gesamt
n % n % n % n % n % n %
Spirometrie
261 51,1 52 35,9 158 51,3 46 49,5 37 43,5 554 48,5
BGA in Ruhe
475 93,0 131 90,3 288 93,5 87 93,5 79 92,9 1060 92,8
BGA bei Belastung
389 76,1 117 80,7 216 70,1 59 63,4 54 63,5 835 73,1
Bodyplethysmographie
483 94,5 141 97,2 284 92,2 86 92,5 81 95,3 1075 94,1
CO-Transfer
319 62,4 98 67,6 228 74,0 39 41,9 47 55,3 731 64,0
EKG
453 88,6 127 87,6 274 89,0 80 86,0 71 83,5 1005 88,0
Echokardiographie
97 19,0 29 20,0 101 32,8 22 23,7 25 29,4 274 24,0
Rechtsherzkatheter
25 4,9 21 14,5 46 14,9 6 6,5 7 8,2 105 9,2
Bei den radiologischen Verfahren war die konventionelle Röntgenaufnahme der Thoraxorgane die mit Abstand häufigste diagnostische Maßnahme (96,8 %). Eine Computertomographie wurde in 69,9 % der Fälle vorgenommen, davon in 26,3 % ein HR-CT und in 43,6 % eine konventionelle Computertomographie. Bei Sarkoidose- und BOOP-Patienten lag die Häufigkeit des HR-CT bei 17,6 bzw. 21,5 % und damit gering unter dem Durchschnitt (Tab. [7 ]).
Tab. 7 Durchgeführte radiologische Diagnostik
Sarkoidose exogen-allergische Alveolitis idiopathische Lungenfibrose BOOP sonstige gesamt
n % n % n % n % n % n %
Rö-Thorax
491 96,1 140 96,6 301 97,7 91 97,8 83 97,6 1106 96,8
CT
225 44,0 53 36,6 121 39,3 56 60,2 43 50,6 498 43,6
HR-CT
90 17,6 44 30,3 120 39,0 20 21,5 26 30,6 300 26,3
Im Rahmen der invasiven Diagnostik wurden in 85,8 % der Fälle bronchoalveoläre Lavagen und in 69,9 % transbronchiale Biopsien durchgeführt, was sich in einer ähnlichen prozentualen Verteilung auch innerhalb der einzelnen Diagnosegruppen zeigte. Im Vergleich zu 2 anderen Studien war der Anteil der transbronchialen Biopsien mehr als doppelt so hoch [31 ]. Thorakoskopien und Thorakotomien wurden insgesamt sehr viel seltener angewandt; lediglich bei den BOOP war die Thorakotomie zu Diagnosezwecken in 25,8 % der Erkrankten erforderlich. Eine Mediastinoskopie erfolgte mit zwei Ausnahmen nur bei Sarkoidosepatienten in 9,6 % der Fälle (Tab. [8 ]).
Tab. 8 Durchgeführte invasive Diagnostik
Sarkoidose exogen-allergische Alveolitis idiopathische Lungenfibrose BOOP sonstige gesamt
n % n % n % n % n % n %
bronchoalveoläre Lavage
441 86,3 128 88,3 264 85,7 78 83,9 69 81,2 980 85,8
transbronchiale Biopsie
400 78,3 96 66,2 200 64,9 55 59,1 47 55,3 798 69,9
Thorakoskopie
5 1,0 2 1,4 8 2,6 2 2,2 3 3,5 20 1,8
Thorakotomie
13 2,5 7 4,8 21 6,8 24 25,8 13 15,3 78 6,8
Mediastinoskopie
49 9,6 0 0 2 0,6 0 0 0 0 51 4,5
Bei den vorliegenden Angaben zur Diagnosesicherung ist zu beachten, dass nur ein Verfahren genannt werden sollte, das zur Diagnose führte. In insgesamt 48,0 % der Fälle wurde eine transbronchiale Biopsie und in 24,8 % eine bronchoalveoläre Lavage angegeben. In 15,7 % der Fälle wurde die Diagnose klinisch-radiologisch gestellt. Bei den Sarkoidosepatienten war eine transbronchiale Biopsie in überdurchschnittlichem Maße (59,1 %) diagnostisch. Die Mediastinoskopie erbrachte in fast allen Fälle (45 von 49; 91,8 %) die Diagnose. Mittels bronchoalveolärer Lavage ließen sich überdurchschnittlich häufig (37,2 %) die Diagnose einer exogen-allergischen Alveolitis stellen. Innerhalb der IPF- und BOOP-Krankheitsgruppen konnte in 7,1 bzw. 22,6 % die Diagnose erst durch eine Thorakotomie ermittelt werden; anderseits wurde hier die Diagnose in 26,0 bzw. 21,5 % der Fälle bereits klinisch-radiologisch gestellt (Tab. [9 ]).
Tab. 9 Verfahren zur Diagnosesicherung
Sarkoidose exogen-allergische Alveolitis idiopathische Lungenfibrose BOOP sonstige gesamt
n % n % n % n % n % n %
klinisch-radiolog. Diagnostik
36 7,0 17 11,7 80 26,0 20 21,5 26 30,6 179 15,7
bronchoalveoläre Lavage
112 21,9 54 37,2 71 23,1 22 23,7 24 28,2 283 24,8
transbronchiale Biopsie
302 59,1 68 46,9 128 41,6 28 30,1 22 25,9 548 48,0
Thorakoskopie
6 1,2 2 1,4 7 2,3 2 2,2 2 2,4 19 1,7
Thorakotomie
10 2,0 4 2,8 22 7,1 21 22,6 11 12,9 68 6,0
Mediastinoskopie
45 8,8 0 0 0 0 0 0 0 0 45 3,9
Rauchverhalten
Die 1142 Patienten des Gesamtregisters lassen sich nach ihrem Rauchverhalten in folgende drei Gruppen einteilen: 201 Raucher, 303 ehemalige Raucher und 606 Nieraucher. Bei 32 Patienten wurden diesbezüglich keine Angaben gemacht. Die Verteilung innerhalb der einzelnen Diagnosegruppen ist Abb. [4 ] zu entnehmen. Zum statistischen Vergleich erfolgte die Aufteilung der Erkrankten in Raucher und Nichtraucher, wobei letzterer Gruppe die ehemaligen Raucher zugeschlagen wurden. Abgesehen von der Diagnosegruppe der BOOP- und sonstigen Patienten lagen bei Frauen und Männern die Nichtraucheranteile deutlich über dem nach dem bundesdeutschen Durchschnitt errechneten Wert. Die detaillierten Daten sind getrennt nach Geschlechtern in Tab. [10 ] u. [11 ] aufgeführt.
Abb. 4 Rauchverhalten einzelner Diagnosegruppen (n = 1110). Bei 32 Patienten fehlte die Raucheranamnese.
Tab. 10 Rauchverhalten der männlichen Patienten nach Diagnosegruppen im Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt (χ2 -Test)
Diagnose Raucher Nichtraucher Abweichung vom Bundesschnitt (35,6 %)
n % n % p
Sarkoidose
58 24,2 182 75,8 < 0,001
Alveolitis
10 18,5 44 81,5 < 0,01
idiopathische Lungenfibrose
41 23,8 131 76,2 < 0,01
BOOP
10 24,4 31 75,6 > 0,05 (n. s.)
sonstige
17 30,4 39 69,6 > 0,05 (n. s.)
gesamt
136 24,2 427 75,8 < 0,001
Tab. 11 Rauchverhalten der weiblichen Patienten nach Diagnosegruppen im Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt (χ2 -Test)
Diagnose Raucher Nichtraucher Abweichung vom Bundesschnitt (21,5 %)
n % n % p
Sarkoidose
36 14,3 216 85,7 < 0,01
Alveolitis
6 6,8 82 93,2 < 0,001
idiopathische Lungenfibrose
11 8,4 120 91,6 < 0,001
BOOP
9 18,0 41 82,0 > 0,05 (n. s.)
sonstige
3 11,5 23 88,5 > 0,05 (n. s.)
gesamt
65 11,9 482 88,1 < 0,001
Diskussion
Diskussion
Die abschließende Auswertung des Registers der Meldungen über den Zeitraum von 1995 bis 1999 erfolgte bei einem Stand von 1142 Patienten. Die Sarkoidose war mit Abstand die häufigste interstitielle Lungenerkrankung. Die Hälfte der Fälle des Registers wurde von Sarkoidosepatienten eingenommen, mehr als ein Drittel entfiel auf die idiopathische Lungenfibrose, die übrigen Erkrankten verteilten sich zu jeweils ungefähr gleichen Teilen auf Bronchiolitis obliterans organizing pneumonia, exogen-allergische Alveolitis sowie die sonstigen Fälle. Rückschlüsse auf Inzidenz und Prävalenz dieser Erkrankungen in der Bevölkerung Deutschlands lassen sich nicht ziehen. Die Verteilung bzw. das Verhältnis der jeweiligen Häufigkeiten stimmt mit bisher publizierten Daten überein. Hierbei fallen insbesondere das regional sehr unterschiedliche Prävalenzmuster der Sarkoidose sowie die regionalen Unterschiede in der Allergenexposition im Falle der exogen-allergischen Alveolitis ins Gewicht [8 ]
[12 ]
[23 ]
[24 ]
[29 ].
In Hinsicht auf eine Geschlechtsbevorzugung fanden sich signifikante Unterschiede nur bei der exogen-allergischen Alveolitis (häufiger Frauen) und der idiopathischen Lungenfibrose (häufiger Männer). Der Trend zur Überrepräsentation der Männer innerhalb der IPF-Gruppe wurde schon in vergangenen Studien aufgezeigt [8 ]
[9 ]
[28 ]
[30 ]
[32 ]. Ihr biologischer Hintergrund ist jedoch unklar. Bei der Sarkoidose fanden wir keine Geschlechtsbevorzugung. Insbesondere bei der Sarkoidose ist die Geschlechtsverteilung abhängig vom Erkrankungsalter und wird nicht unerheblich durch die angewandte Diagnostik (z. B. eindeutige Klinik und Thorax-Röntgen) beeinflusst [15 ]
[16 ].
Die Analyse des Alters zum Zeitpunkt der Diagnose macht deutlich, dass bei einem durchschnittlichen Erkrankungsalter von 52 Jahren innerhalb des gesamten Registers, IPF-Patienten davon abweichend 10 Jahre älter und Sarkoidosepatienten 5 Jahre jünger sind, wenn sie erkranken. In einer früheren Studie war das Durchschnittsalter der Sarkoidosepatienten um 10 Jahre jünger [22 ]. Für die Sarkoidose ist bei der auffällig inhomogenen Verteilung des Alters allerdings die Angabe eines mittleren Erkrankungsalters besonders kritisch zu bewerten. In der Gruppe der IPF-Patienten liegt das Erkrankungsalter in der gleichen Größenordnung wie in anderen Arbeiten angegeben [5 ]
[17 ].
Während das Erkrankungsalter der IPF-Patienten einer Normalverteilung folgt, lässt sich dies für die Sarkoidose nicht bestätigen. Bei Frauen findet sich eine zweigipflige Verteilung mit einem zweiten Altersgipfel im 55. - 60. Lebensjahr, während Männer mit einem Altersgipfel zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr erkranken und danach bei einer vergleichsweise niedrigen Erkrankungshäufigkeit bleiben. Die Altersverteilung der Männer, aber nicht der Frauen, entspricht einer früheren Studie aus der ehemaligen DDR [25 ]. Schon in der Vergangenheit wurde vor allem für die Frauengruppe ein hormoneller Einfluss auf die Erkrankung verantwortlich gemacht, da hier erhöhte Inzidenzen während des frühen Erwachsenenalters und danach erst wieder peri- und postmenopausal erreicht werden [15 ]
[16 ]
[33 ].
Bei der exogen-allergischen Alveolitis zeigen sich ebenfalls augenfällige Häufigkeitsunterschiede zwischen den Geschlechtern. Während Männer im Mittel mit 52 Jahren erkranken - hier liegt eine Normalverteilung vor -, weisen Frauen einen deutlichen Erkrankungsgipfel nach der Menopause auf und haben davor ein vergleichsweise geringeres Erkrankungsrisiko. Rückschlüsse auf einen geschlechtsspezifischen Faktor erscheinen aber bei dieser Erkrankung nur bedingt zulässig, da zweifelsohne der Zeitpunkt der Antigenexposition als Vorbedingung für den Ausbruch der Immunreaktion die Hauptrolle spielen wird (z. B. Tierhaltung im höheren Lebensalter). Potenzielle genetische Prädisposition könnte darüber hinaus eines der Geschlechter bevorzugen.
Zur Diagnosestellung der interstitiellen Lungenerkrankungen wurde am häufigsten eine BAL durchgeführt und in vielen Fällen die Gewinnung einer Histologie angestrebt. Dabei ist zu beachten, dass in den Fragebögen nur ein Verfahren genannt werden sollte, das zur Diagnose führte. Zurückblickend ist hier anzumerken, dass unter Umständen eine Mehrfachnennung der angewendeten Verfahren günstiger gewesen wäre, da die Diagnose oft aus mehreren Befunden gestellt wurde.
In den Gruppen der an Sarkoidose und an einer exogen-allergischen Alveolitis Erkrankten konnten durch BAL und TBB in über 86 % der Fälle die Diagnose gestellt werden. Die Bronchoskopie stellte somit für diese beiden Erkrankungen das wichtigste diagnostische Einsatzmittel dar und ermöglichte es, auf invasive transthorakale Eingriffe zu verzichten. Bei BOOP- und IPF-Patienten erreichte die transbronchial gewonnene Histologie eine Trefferquote von knapp 42 %. Hier ist kritisch anzumerken, dass nach heutiger Auffassung die IFP nicht durch eine TBB gesichert bzw. diagnostiziert werden kann, da diese Biopsieform für die Beurteilung der Verteilung der histopathologischen Läsion innerhalb des sekundären Lobulus zu klein ist. Eine pathologische Klassifizierung in UIP, DIP, RBILD, AIP oder NSIP setzt eine chirurgische Biopsie voraus [4 ]
[17 ]
[18 ].
Unter den radiologischen Maßnahmen wurde neben der routinemäßig angefertigten Röntgen-Thorax-Aufnahme in weniger als der Hälfte der Fälle eine Computertomographie und in weniger als einem Viertel der Patienten eine High-Resolution-Computertomographie (HR-CT) vorgenommen. Hier muss noch Aufklärungsarbeit geleistet werden, da bei interstitiellen Lungenerkrankungen die Computertomographie immer auch in HR-Technik durchzuführen ist, wobei insbesonders bei der idiopathischen Lungenfibrose zwischen dem HR-CT-Befund und der Überlebensrate eine signifikante Beziehung besteht [11 ]. Die fehlenden Angaben für die Röntgenuntersuchungen des Thorax in 3,2 % der Fälle ist möglicherweise so zu werten, dass der diagnostizierenden und meldenden Einrichtung bereits Fremdaufnahmen vorlagen. Eine Ausnahme bildete bei den angewandten radiologischen Verfahren die BOOP, bei der aufgrund der eher unspezifischen Veränderungen der Röntgen-Thorax-Aufnahme häufiger eine Computertomographie vorgenommen wurde.
Im Rahmen der Funktionsdiagnostik gehörten die Blutgasanalysen sowie die Bodyplethysmographie zum „Standardprogramm”, das jeweils in über 90 % der Fälle durchgeführt wurde.
Bei den klinischen Befunden waren die Schwerpunkte des vorliegenden Registers einerseits auf die Erfassung von extrapulmonalen Organbeteiligungen und andererseits auf die typischen respiratorischen Beschwerden und deren Folgeerscheinungen gerichtet. Die Erkrankung mit den häufigsten extrapulmonalen Befunden stellte die Gruppe der Sarkoidose dar, was sich mit ihrem Charakter als Multisystemerkrankung vereinbaren lässt. Die Haut war in Form des Erythema nodosum und die Gelenke durch eine Arthritis oder Arthralgie am häufigsten mitbeteiligt, gefolgt von Leber und Auge. In früheren Studien wurden deutlich höhere Prozentsätze für die jeweiligen extrapulmonalen Organbeteiligungen angegeben als in der vorliegenden Arbeit [20 ]
[21 ]. Dies legt nahe, dass im vorliegenden Register nicht systematisch nach anderen Manifestationen gesucht wurde (z. B. keine regelmäßige Leberbiopsie oder augenärztliche Untersuchung), oder dass Patienten mit führenden extrapulmonalen Befunden nicht immer auch einem Pneumologen vorgestellt wurden. Im gesamten Register erwiesen sich die Gelenke als die am häufigsten beteiligten Organe.
Klinisch dominierte an pulmonalen Beschwerden der Husten. Er korrelierte in nahezu allen Fällen in gleicher Häufigkeit mit der Belastungsdyspnoe. Während für die Sarkoidose seltener Beschwerden angegeben wurden, konnte bei der exogen-allergischen Alveolitis und der BOOP öfters ein Knistern auskultiert werden. Unter den IPF-Patienten konnten häufiger Symptome der chronischen Einschränkung der respiratorischen und konsekutiv der kardialen Funktion beobachtet werden. Der Anteil der Patienten mit Rechtsherzbelastung, Zyanose und Trommelschlegelfingern war deutlich erhöht, in geringerem Umfang war dies auch bei der exogen-allergischen Alveolitis der Fall. Der Vergleich der unterschiedlichen Sarkoidosestadien erbrachte eine Verschiebung der Symptome und Befunde von Fieber im Stadium I zu den Anzeichen des chronischen Verlaufes und der Fibrose im Stadium III mit Belastungsdyspnoe, Husten und auskultatorischem Knistern.
Für einen direkten Zusammenhang zwischen den Krankheitsgruppen und dem Rauchverhalten konnte in der vorliegenden Arbeit kein Anhalt gefunden werden. Wie auch frühere Studien belegen, wurde das inhalative Zigarettenrauchen - im Gegensatz zur Histiozytose X [6 ]
[26 ] und zur desquamativen interstitiellen Pneumonie [13 ] - offenbar nicht als ein krankheitsdeterminierender Hauptfaktor im Geschehen der hier analysierten interstitiellen Lungenkrankheiten verifiziert. Auffällig erscheint hierbei lediglich der signifikant höhere Nichtraucheranteil unter den Frauen, was sich mit den epidemiologischen Daten der „gesunden” rauchenden Normalbevölkerung deckt. Der erhöhte Anteil der ehemaligen Raucher unter den IPF-Patienten ließe sich zum einen mit einem verstärkten Einstellen des Zigarettenkonsums bei zunehmender Dyspnoe erklären, war jedoch an anderer Stelle schon als möglicher relevanter ätiologischer Faktor gesehen worden [3 ]
[7 ], wobei allerdings keine Beziehung zur Überlebensrate gefunden wurde [19 ].
Schlussfolgerung
Schlussfolgerung
In dieser über 5 Jahre dauernden Studie wurde nachgewiesen, dass die Sarkoidose die häufigste interstitielle Erkrankung ist, gefolgt von der idiopathischen Lungenfibrose, der exogen-allergischen Alveolitis und der BOOP. Bezogen auf das mittlere Durchschnittsalter trat die Sarkoidose in der 4. Dekade und die idiopathische Lungenfibrose in der 6. Dekade am häufigsten auf. Die exogen-allergische Alveolitis und die BOOP lagen altersgemäß dazwischen. Bei allen Erkrankungen stand zur weiterführenden Diagnostik im Vordergrund die Bronchoskopie mit bronchoalveolärer Lavage und transbronchialer Biopsie. Überraschend war in allen Krankheitsgruppen der noch geringe Einsatz der hochauflösenden Computertomographie des Thorax. Im Gegensatz zu anderen Lungenerkrankungen wie Lungenkarzinom oder COPD lag der Anteil der Raucher niedriger.
Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth, Dr. med. Ch. Kieslich, U. Gereke III. Medizinische Klinik - Pneumologie Carl-Thiem-Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité) Thiemstr. 111 03048 Cottbus
Prof. Dr. med. U. Costabel, Dr. med. N. Satake Abteilung Pneumologie/Allergologie Ruhrlandklinik Tüschener Weg 40 45239 Essen
Prof. Dr. med. R. Loddenkemper, Dr. med. N. Schönfeld Krankenhaus Zehlendorf Bereich Heckeshorn Zum Heckeshorn 33 14109 Berlin
Dr. med. I. Mäder, Dr. med. D. Treutler Zentralklinikum Bad Berka GmbH Robert-Koch-Allee 9 99437 Bad Berka
Priv.-Doz. Dr. med. W. Matthiessen, Dr. med. C. Schmidt Fachkrankenhaus Coswig Neucoswiger Str. 21 01610 Coswig
Prof. Dr. med. P. Leonhardt Robert-Koch-Klinik N.-Rumjanzow-Str. 100 04157 Leipzig
Prof. Dr. med. G. Siemon Klinik für Erkrankungen der Atmungsorgane Ludwigstr. 68 93093 Donaustauf
Dr. med. N. de Wall Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch 26454 Sande
Weitere Mitautoren
Dr. med. W. Frank Johanniter-Krankenhaus 14929 Treuenbritzen
Dr. med. T. Gebhardt Scheffelstr. 33 60318 Frankfurt/Main
Dr. med. S. Hummel Fachkrankenhaus für Lungenkrankheiten und Thoraxchirurgie Karower Str. 11 13125 Berlin-Buch
Dr. med. R. Kropp Bahnhofstr. 12 36037 Fulda
Dr. med. W. Mall Städtisches Krankenhaus Heidehaus Am Leineufer 70 30419 Hannover
Dr. med. V. Rausch Evangelische und Johanniter Krankenanstalten Steinbrinkstr. 96a 46145 Oberhausen
Prof. Dr. med. V. Schulz Thoraxklinik der LVA Amalienstr. 5 69126 Heidelberg
Prof. Dr. med. G. W. Sybrecht Medizinische Klinik Universitätskliniken des Saarlandes 66421 Homburg/Saar