Die auch als Hyperkinetisches Syndrom bezeichnete Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) stellt mit einer Prävalenz von 3-6 % im Kindes- und Jugendalter eine außerordentlich häufige Erkrankung dar [2]
[19]. Umso erstaunlicher ist es, dass dieses in der Kinder- und Jugendpsychiatrie bestens bekannte Krankheitsbild in der Praxis der Allgemeinpsychiater noch kaum Beachtung findet und die Diagnose eines adulten ADHS nur sehr selten gestellt wird. Ein wesentlicher Grund hierfür liegt zum einen in einer Tendenz zur Rückbildung auffälliger psychopathologischer Phänomene. Vor allem die überschießende motorische Aktivität der Betroffenen tritt im Erwachsenenalter nicht mehr derart ausgeprägt wie im Kindesalter in Erscheinung. Hinzu kommt, dass Erwachsene mit ADHS anders als im Kindesalter oftmals Strategien zur Kompensation der Beeinträchtigungen entwickelt haben, beispielsweise indem sie symptomprovozierende Situationen meiden oder ihr Interessen- und Aktivitätenspektrum entsprechend anpassen. Katamnestische Untersuchungen konnten allerdings zeigen, dass bei einem beträchtlichen Anteil der Betroffenen von einer Persistenz der ADHS im Erwachsenenalter und entsprechenden Beeinträchtigungen auszugehen ist [1]
[11]. Während bei etwa 30 % ein Vollbild des Syndroms fortbesteht, sind bei bis zu 60 % zumindest einzelne Symptome noch anzutreffen. Derzeit fehlen zwar noch verlässliche epidemiologische Untersuchungen zur Prävalenz der ADHS im Erwachsenenalter, auf der Grundlage der Verlaufszahlen ist jedoch nach konservativen Schätzungen von einem Wert von etwa 1 % auszugehen. Dies bedeutet, dass ADHS auch im Erwachsenenalter nach der Definition der WHO zu den häufigen Erkrankungen zu zählen ist.
Neben quantitativen Veränderungen der Symptomatik ist auch ein qualitativer Wandel des Erscheinungsbildes der ADHS mit steigendem Lebensalter zu beobachten. Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität und Impulsivität bleiben dabei zwar als Kernsymptomatik erhalten, zusätzlich treten jedoch vor allem desorganisiertes Verhalten, Störungen der Affektkontrolle, spezielle Temperamentseigenschaften und emotionale Hyperreagibilität hinzu, die der Störung im Erwachsenenalter ihre besondere psychopathologische Prägung verleihen (21). Die von P.H. Wender entwickelten Utah-Kriterien, welche die wesentlichen psychopathologischen Gesichtspunkte der Erkrankung bei Erwachsenen beschreiben, sind in Tabelle 1 zusammengestellt.
ADHS - Eine Störung mit hoher Komorbidität
ADHS - Eine Störung mit hoher Komorbidität
Für das klinische Erscheinungsbild der ADHS ist von besonderer Bedeutung, dass es sowohl im Kindesalter als auch bei Erwachsenen selten isoliert beobachtet werden kann [12]
[13]. In der Kindheit ist besonders das gemeinsame Auftreten der ADHS mit Störungen des Sozialverhaltens (F91) zu nennen. Im Gegensatz zur Klassifikation nach DSM-IV grenzt die ICD-10 die Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens (F90.1) als eigenständigen Subtyp von der einfachen Hyperkinetischen Störung (F90.0) ab, wenn zusätzlich die Kriterien einer Störung des Sozialverhaltens erfüllt sind. Umfassend angelegte Familienuntersuchungen konnten zeigen, dass es eine breite genetische Überlappung zwischen ADHS und Störungen des Sozialverhaltens gibt, und die Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens (F90.1) offensichtlich einem ADHS-Subtyp mit besonders ausgeprägter Symptomatik entspricht, zu dessen Entstehung Umweltbedingungen einen wesentlichen Beitrag leisten (18). Während andere formalgenetische Untersuchungen dafür sprechen, dass auch ADHS in Verbindung mit bipolaren affektiven Erkrankungen als Subtyp von der einfachen ADHS abgegrenzt werden kann, wird von Comings [5] die Auffassung vertreten, dass es sich bei ADHS um eine polygenetische Erkrankung handelt, bei der sich die hohe Komorbidität durch einen gemeinsamen genetischen Hintergrund mit anderen (polygenetischen) psychiatrischen Erkrankungen zwanglos erklären lässt. Dies betrifft beispielsweise auch das gehäuft gemeinsame Auftreten von ADHS und Tic-Störungen bzw. Tourette-Syndrom und Lernstörungen. Nach diesem Modell sind Umweltfaktoren in unterschiedlichem Ausmaß an der Manifestation der letztlich biologisch verankerten Erkrankungen beteiligt. Da sich eine ADHS oft bereits in den ersten Lebensjahren manifestiert und somit dem Auftreten komorbider Störungen zeitlich voraus geht, darf auch angenommen werden, dass es selbst einen Vulnerabilitätsfaktor für später auftretende Störungen, beispielsweise Suchterkrankungen, darstellt. Charakteristisch ist das Auftreten einer oder mehrerer Komorbiditäten, wie sie in Tabelle 2 aufgelistet sind.
Im Erwachsenenalter sind vor allem Persönlichkeitsstörungen und Suchterkrankungen, oft auch gemeinsam auftretend, als typische Komorbiditäten der ADHS zu nennen. Bei etwa 50 % der Betroffenen ist mit einer Abhängigkeitsentwicklung zu rechnen [3]. Dies bedeutet umgekehrt, dass in Suchtpopulationen mit einer hohen ADHS-Prävalenz zu rechnen ist. Wiederholt konnte gezeigt werden, dass ADHS-Patienten in der Regel früher als andere Konsumenten zu Suchtmitteln greifen, und diese intensiver und in höherer Frequenz konsumieren. Dies trifft auch auf den Nikotinkonsum von ADHS-Patienten zu. Neben der Erkrankung als Vulnerabilitätsfaktor selbst, werden als Ursache hierfür auch Beeinträchtigungen der sozialen Entwicklung und inadäquate Selbstbehandlungsversuche diskutiert [7].
Während die bislang wirksamste pharmakologische Behandlung der ADHS mit Stimulanzien dem Betäubungsmittelrecht unterliegt, gibt es keine Belege dafür, dass im Rahmen einer adäquaten Behandlung mit einer Abhängigkeitsentwicklung von diesen Arzneimitteln gerechnet werden müsste. Darüber hinaus ließ sich in mehreren Untersuchungen zeigen, dass durch die pharmakologische Behandlung mit Stimulanzien das Risiko, eine Suchtmittelabhängigkeit zu entwickeln, wirksam gesenkt werden kann (22). Unter diesem Aspekt kommt der frühzeitigen und effektiven Behandlung der ADHS größte Bedeutung zu.
ADHS - Risikofaktor für soziale Anpassungsstörungen
ADHS - Risikofaktor für soziale Anpassungsstörungen
Im Rahmen epidemiologischer und katamnestischer Untersuchungen hat sich gezeigt, dass die ADHS für den Prozess der sozialen Adaptation von erheblicher Bedeutung sein kann. Personen mit AHDS erreichen unter anderem weniger qualifizierte Schul- und Berufsabschlüsse, werden häufiger von Schulen gewiesen und wechseln häufiger als begabungsmäßig entsprechende Kontrollpersonen den Arbeitsplatz [2]. Sie erleiden häufiger Unfälle [9] und sind vermehrt im Straßenverkehr gefährdet und auffällig [23]. Die hohen Prävalenzraten in Gefängnispopulationen deuten auch darauf hin, dass ADHS einen kriminogenen Faktor darstellt [17]
[20]. Auch in der Mannheimer Längsschnittstudie ließ sich ADHS als Risikofaktor späterer Delinquenz verfolgen [10].
Kann man ADHS bei Erwachsenen diagnostizieren?
Kann man ADHS bei Erwachsenen diagnostizieren?
Die Diagnose einer ADHS im Erwachsenenalter ist schwierig, da komorbide Erkrankungen die ADHS häufig überdecken und bislang keine neurobiologischen, bildgebenden oder neuropsychologischen Methoden zur Verfügung stehen, mit denen die Diagnose mit ausreichender Sensitivität und Spezifität gesichert werden kann. Im Interesse der Sicherheit der Diagnostik empfiehlt es sich, auf Leitlinien zurückzugreifen, die jüngst mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) entwickelt wurden [8].
Grundsätzlich orientiert sich die Diagnose an den Vorgaben der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD-10), die eine Diagnose der Erkrankung im Erwachsenenalter ausdrücklich ermöglicht. Da die ICD-10 nur vergleichsweise unscharfe diagnostische Leitlinien vorgibt, empfiehlt es sich, für die Diagnostik auf die 18 ICD-10 Forschungskriterien zurückzugreifen, zumal diese mit den Diagnosekriterien der DSM-IV übereinstimmen [Tab. 3]. Mit Blick auf die psychopathologischen Besonderheiten besteht allerdings eine gewisse Unsicherheit darüber, ob die primär für Kinder und Jugendliche entwickelten Kriterien das Krankheitsbild im Erwachsenenalter treffend und vor allem ausreichend beschreiben.
Für die Diagnose einer Hyperkinetischen Störung (F90.0) müssen sechs von neun der in der ICD-10 genannten Merkmale der Aufmerksamkeitsstörung, drei von fünf Merkmalen der Hyperaktivität und eines von vier Impulsivitätsmerkmalen erfüllt sein. Für die korrespondierende DSM-IV Diagnose (314.1) werden sechs Merkmale der Unaufmerksamkeit und sechs aus den Bereichen Hyperaktivität und Impulsivität gefordert. Indem hierdurch eine quantitative Schwelle in den diagnostischen Prozess eingeführt ist, wird dem dimensionalen Charakter der Erkrankung Rechnung getragen. Hinsichtlich der Schwere der Erkrankung müssen zusätzlich störungsbedingte Beeinträchtigungen und Einschränkungen in mehreren Lebensbereichen vorliegen. Darüber hinaus ist ein Zeitkriterium zu berücksichtigen, welches das Auftreten der Störung spätestens bis zum siebten Lebensjahr verlangt.
Ausgehend von diesen Überlegungen kann ein mehrstufiges Vorgehen bei der ADHS-Diagnostik im Erwachsenenalter empfohlen werden:
-
Retrospektive Erfassung kindlicher ADHS-Symptome
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Beurteilung der aktuellen psychopathologischen Merkmale
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Überprüfung der Diagnosekriterien nach ICD-10 oder DSM-IV
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Erfassung der Komorbidität.
Dies bedeutet, dass die Diagnostik einer ADHS im Erwachsenenal-ter neben einer umfassenden Anamneseerhebung unter spezieller Berücksichtigung der Entwicklung des Patienten und ADHS-spezifischer Aspekte auch eine vollständige psychiatrische Untersuchung erfordert. Umfassende psychiatrische Kompetenzen sind insbesondere wegen der hohen Komorbidität des Leidens unerlässlich. Es ist zu bedenken, dass die charakteristischen Symptome häufig durch komorbide Leiden verdeckt werden.
Die Diagnostik kann durch standardisierte Untersuchungsinstrumente erleichtert und systematisiert werden. Zur retrospektiven Erfassung kindlicher Symptome eignet sich die Wender Utah Rating Scale, die in einer deutschen Validierung vorliegt [14]
[15]. Die ICD-10 und DSM-IV Kriterien können mit einer Selbstbeurteilungsskala oder einem Expertenrating untersucht werden (ADHS-SB und ADHS-CL, 16). Die Utah-Kriterien können mit einem standardisierten Interview erfasst werden (TADDS, 21). Dieses liegt allerdings ebenso wie die in den USA gebräuchlichen Conners-Skalen (CAARS, 6) noch nicht in einer deutschen validierten Version vor.
Schlussfolgerungen
Schlussfolgerungen
Die hohe Persistenz im Erwachsenenalter, die bemerkenswerten Komorbiditätsraten und die oftmals gravierenden psychosozialen Folgen machen ADHS zu einer Erkrankung, der nicht nur im kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich, sondern auch in der Allgemeinpsychiatrie und in der hausärztlichen Praxis angemessen Beachtung geschenkt werden sollte. Nicht nur wegen der vergleichsweise guten Behandelbarkeit der ADHS, sondern auch im Hinblick auf mögliche differenzialtherapeutische Konsequenzen bei der Behandlung psychiatrischer Begleiterkrankungen, sollte auch dem Allgemeinmediziner und dem Erwachsenenpsychiater ADHS eine geläufige Diagnose sein.
Trotz des Wissenszuwachses, den es in den letzten Jahren gegeben hat, scheint sich ADHS im Bewusstsein der meisten Kliniker noch nicht ausreichend verankert zu haben. Unsicherheiten hinsichtlich der Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung bei Erwachsenen mögen hieran ihren Anteil haben. Möglicherweise können Leitlinien, die mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) entwickelt wurden [8] dazu beitragen, dieses Defizit zu überwinden.
Allerdings werden sicherlich weitere Anstrengungen notwendig sein, sowohl die diagnostischen als auch die therapeutischen Möglichkeiten bei Erwachsenen Patienten nach den aktuellen Standards zu evaluieren und weiter zu entwickeln. Auch in einem Eckpunktepapier, das im Rahmen einer vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung im Oktober 2002 durchgeführten interdisziplinären Konsensuskonferenz ausgearbeitet wurde, erzielte man Einigkeit darüber, dass für die Verwirklichung einer bedarfsgerechten und evidenz-basierten Versorgung weiterer Forschungsbedarf besteht [4]. Als Ziel wurde unter anderem ein mehrdimensionales diagnostisches sowie multimodales, störungsspezifisches Vorgehen zur Behandlung der Kernsymptomatik und der Begleitstörungen auf Evidenzbasis formuliert. Die Verwirklichung dieses Ziels setzt eine Zusammenarbeit und Abstimmung unter den an der Forschung und Krankenversorgung beteiligten Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten und Heilmittelerbringern in vernetzten Versorgungsstrukturen voraus. Auch Selbsthilfeverbände und Beratungsstellen können einen integrativen Bestandteil solcher kooperativer Netzwerke darstellen. Zweifellos kommt der universitären Psychiatrie mit ihren Forschungseinrichtungen und Weiterbildungsaufgaben eine besondere Verantwortung zu, wenn es darum geht, die Voraussetzungen für eine größere Diagnosesicherheit und effiziente Therapiestrategien zu schaffen.
Tab. 1 Utah-Kriterien der ADHS im Erwachsenenalter [21]
Aufmerksamkeitsstörung
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Kann Gesprächen nicht folgen, erhöhte Ablenkbarkeit, Schwierigkeiten sich auf Aufgaben und schriftliche Dinge zu konzentrieren, Vergesslichkeit, häufiges Verlieren oder Verlegen von Gebrauchsgegenständen
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Motorische Hyperaktivität
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Gefühl der inneren Unruhe, Unfähigkeit sich zu entspannen, „Nervosität; Unfähigkeit längere sitzende Tätigkeiten durchzuhalten (Schreibtischarbeit, Spielfilme ansehen, Zeitung lesen), stets „auf dem Sprung” sein, Dysphorie bei Untätigkeit
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Affektlabilität
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Häufiger Stimmungswechsel innerhalb von Stunden bis maximal einigen Tagen, meist reaktiv. Normale oder niedergeschlagene Stimmungslage, oft auch als Unzufriedenheit oder Langeweile bezeichnet, im Wechsel mit leichtgradiger Erregung oder Getriebenheit. Kriterien einer Major Depression sind nicht erfüllt
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Desorganisiertes Verhalten
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Aktivitäten werden schlecht geplant und organisiert, Desorganisation bei der Arbeit, im Haushalt oder im schulischen Bereich, Aufgaben werden oft nicht zu Ende gebracht, die Patienten wechseln of planlos zur nächsten Aufgabe, halten nicht durch, unsystematische Problemlösestrategien, Schwierigkeiten in der zeitlichen Organisation, Zeitpläne oder Termine werden nicht eingehalten
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Affektkontrolle
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Andauernde Reizbarkeit, auch aus nichtigem Anlass, verminderte Frustrationstoleranz, Wutausbrüche von meist kurzer Dauer
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Impulsivität
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Dazwischenreden und Unterbrechen anderer, Ungeduld, impulsiv ablaufende Einkäufe, Unwohlsein bei Handlungsaufschub
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Emotionale Überreagibilität
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Überschießende Reaktionen oder Ängstlichkeit in alltäglichen Stresssituationen, Patienten fühlen sich „gestresst” oder bedrängt und belästigt
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Tab. 2 Prävalenzraten häufiger Begleiterkrankungen der ADHS
Kindheit
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Erwachsenenalter
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Störungen des Sozialverhaltens
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- 50 %
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Drogenmissbrauch, Alkoholismus
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- 50 %
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Lernstörungen
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- 50 %
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Antisoziale Persönlichkeitsstörung
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- 20 %
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Affektive Störungen
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- 35 %
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Emotional instabile Persönlichkeitsstörung
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- 60 %
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Angststörungen
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- 25 %
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Affektive Störungen
|
- 35 %
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Tics, Tourette-Syndrom
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- 5 %
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Angststörungen
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- 25 %
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Tab. 3 ICD-10 Forschungskriterien bzw. DSM-IV Diagnosekriterien für ADHS
Aufmerksamkeitsstörung
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Hyperaktivität
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Impulsivität
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Sorgfaltsfehler machen
Konzentrationsschwäche
Nicht zuhören können
Arbeit nicht nach Vorgabe ausführen können
Organisationsschwäche
Geistige Anstrengungen vermeiden
Gegenstände verlieren
Leichte Ablenkbarkeit
Vergesslichkeit im Alltag
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Zappelig sein
Nicht sitzen bleiben können
Innere Unruhe
Nicht leise sein können
Immer in Bewegung sein
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Platzt mit Antworten heraus
Ungeduld, nicht warten können
Andere unterbrechen
Übermäßiges Reden
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