Kardiologie up2date 2006; 2(2): 114-118
DOI: 10.1055/s-2006-944534
Hotline - Herzrhythmusstörungen
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Herzrhythmusstörungen bei Sportlern

Uwe  Dorwarth, Ellen  Hoffmann
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Publication Date:
31 July 2006 (online)

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Einleitung

Herzrhythmusstörungen werden bei Sportlern nicht selten beobachtet und reichen von asymptomatischen über benigne bis hin zu lebensbedrohlichen, malignen Arrhythmien. Die Aufgabe des Kardiologen besteht in der Klärung der vorliegenden Arrhythmie, ihres typischen Auslösemechanismus und ganz wesentlich in der Abklärung einer eventuell zugrunde liegenden organischen Herzerkrankung. Bei der Beurteilung der Befunde ist zu berücksichtigen, dass insbesondere bei Sportlern mit intensivem Training häufig eine Reihe physiologischer Veränderungen festzustellen sind. Nachdem die Behandlung supraventrikulärer wie ventrikulärer Arrhythmien einen rasanten Fortschritt erlebt hat, steht eine breite Differenzialtherapie zur Verfügung, in die auch Art und Intensität des ausgeübten Sports mit eingeht. In Abhängigkeit von Arrhythmie und Vorliegen einer Grunderkrankung ist zu entscheiden, ob und in welchem Umfang die sportliche Aktivität fortgeführt werden kann.