Handchirurgie Scan 2025; 14(04): 239-241
DOI: 10.1055/a-2696-1551
Diskussion
Rhizarthrose

Mittelfristiges Outcome nach Ersatz des Daumensattelgelenkes durch die Touch-Prothese

Nachdem verschiedene Modelle von Daumensattelgelenkprothesen über Jahrzehnte nicht überzeugen konnten, aber eine kontinuierliche technische Weiterentwicklung stattgefunden hat, wird die Option, das arthrotische Gelenk endoprothetisch zu ersetzen, vermehrt wahrgenommen. Die Endoprothetik verschiebt mit funktionellen und ästhetischen Vorteilen und der Aussicht auf rasche Rückkehr zur Arbeit den Stellenwert der traditionellen Trapezektomie. Seit 2014 ist das Touch-Modell, ein oft verwendetes Dual-Mobility-System, auf dem Markt.

Fazit

Die endoprothetische Versorgung des Daumensattelgelenkes hat inzwischen ihren festen Platz in der Handchirurgie. Dies ist Folge einer kontinuierlichen Verbesserung der Prothesenmodelle und der Implantationstechnik. Die in der Anfangszeit gehäuften Prothesenlockerungen und -dislokationen treten seltener auf. Der Materialverschleiß wird durch neue Materialien aufgehalten, was die Standdauer verlängert. Langzeitstudien werden, so die Autoren, weitere Stärken und Schwächen des Verfahrens aufzeigen.



Publikationsverlauf

Artikel online veröffentlicht:
11. Dezember 2025

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