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DOI: 10.1055/a-2704-0837
Intermittierende Hypoxämie bei Neugeborenen ist mit späterer Hypertonie assoziiert
Etwa 5 % der sehr unreifen Frühgeborenen, die vor der 30. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, entwickeln eine systemische Hypertonie. Bei Erwachsenen und in Tiermodellen sind wiederkehrende Hypoxämie-Ereignisse mit systemischer Hypertonie verknüpft. Bei Neugeborenen sind diese Ereignisse mit ungünstigen Outcome-Parametern assoziiert. Ob sie jedoch ein Risikofaktor für Hypertonie sind, ist bislang unklar.
Die Forschergruppe beobachtete eine höhere Inzidenz früher, intermittierender Hypoxämie-Ereignisse bei Frühgeborenen mit Hypertonie. Nach Ansicht der Autoren könnte eine Verringerung dieser Ereignisse in der kritischen Phase die spätere vaskuläre Belastung in dieser Population reduzieren.
Publication History
Article published online:
25 February 2026
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