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DOI: 10.1055/s-0035-1553529
Gestationsdiabetes mellitus (GDM) –Diagnostik, Therapie und Nachsorge[1] , [2]
Praxisleitlinie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)Publication History
Publication Date:
05 November 2015 (online)
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Vorbemerkung
Diese Praxisleitlinie zum Gestationsdiabetes ist eine handlungsorientierte Kurzfassung der im Internet einsehbaren evidenzbasierten S3-Leitlinie aus dem Jahr 2008, die 2016 überarbeitet wird. Aufgrund der jährlichen Aktualisierungen der Praxisleitlinie sind Abweichungen möglich. Epidemiologisch begründete diagnostische Grenzwerte, per internationalem Konsens abgeleitet aus der Studie Hyperglycemia and Adverse Pregnancy Outcome (HAPO) und nach 2001 publizierte randomiserte Therapiestudien und Beobachtungsstudien machten eine vollständige Überarbeitung erforderlich. Deutschland adaptiert damit internationalen Standard. Im Jahr 2013 hat die WHO diese international konsentierten Grenzwerte übernommen und für die gesamte Schwangerschaft empfohlen.
Seit 3. März 2012 sind Screening und Diagnostik des Gestationsdiabetes mittels Blutglukose Bestandteil der gesetzlich verbindlichen Mutterschaftsrichtlinie[3].
1 Herausgeber DDG: M. Kellerer, S. Matthaei
2 Herausgeber DGGG: R. Kreienberg