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DOI: 10.1055/a-1065-3553
Leberzirrhose: Diagnostik und Therapie häufiger Komplikationen


Die Leberzirrhose ist eine relativ häufige Erkrankung (Inzidenz ca. 250/100 000/Jahr). Männer sind ungefähr doppelt so häufig betroffen. Sie ist eine Spätfolge verschiedener chronischer Lebererkrankungen, am häufigsten der Leberschädigung bei Alkoholabusus und durch Virushepatitiden. Dieser Beitrag betrachtet die Diagnostik, Prognose und Therapie der Komplikationen einer Leberzirrhose mit Relevanz für die intensivmedizinische Therapie.
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Wichtige Komplikationen der Leberzirrhose sind:
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Varizenblutungen,
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hepatische Enzephalopathie,
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Aszites,
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spontan bakterielle Peritonitis sowie
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das hepatorenale Syndrom.
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Die portale Hypertension ist regelhafte Folge einer Leberzirrhose.
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Varizenblutungen haben eine relevante Letalität und bedürfen einer unmittelbaren multimodalen Therapie.
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Die hepatische Enzephalopathie ist eine Ausschlussdiagnose.
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Die einzige kurative Therapie der Leberzirrhose stellt die Lebertransplantation dar.
Schlüsselwörter
Leberzirrhose - portale Hypertension - hepatische Enzephalopathie - hepatorenales Syndrom - hepatischer Hydrothorax - hepatopulmonales Syndrom - portopulmonale HypertoniePublication History
Article published online:
28 May 2020
Georg Thieme Verlag KG
Stuttgart · New York