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DOI: 10.1055/a-1126-3357
Lungenbefunde: gute Lokalisierung durch 9-punktiges Ultraschallprotokoll
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D. M. Tierney und Kollegen verglichen in der vorliegenden Studie die Ergebnisse eines 9-punktigen pulmonalen Ultraschallprotokolls und eines tragbaren Thorax-Röntgengeräts mit denen einer Thorax-Computertomografie. Dazu überprüften sie die Lokalisierung des pathologischen Befunds hinsichtlich der korrekten Lunge und auch des spezifischen anatomischen Lungenlappens in einer diversen Gruppe von intubierten Patienten mit akutem Lungenversagen.
Ein klinisches, 9-punktiges pulmonales Ultraschallprotokoll stimmte in einer diversen Population maschinell beatmeter Patienten mit akutem Lungenversagen zu einem hohen Maß sowohl bei lungen- als auch lappenspezifischer Lokalisierung mit den spezifischen CT-Befunden überein. Diesbezüglich konnte der pulmonale Ultraschall als kostengünstige und risikoarme Methode die mit einem portablen Röntgengerät angefertigten Thoraxaufnahmen signifikant übertreffen.
Publikationsverlauf
Artikel online veröffentlicht:
03. Juni 2020
© Georg Thieme Verlag KG
Stuttgart · New York