Die nicht-invasive Beatmung (NIV) wird als primäre Atemunterstützung, aber auch nach Extubation eingesetzt, um pulmonale Komplikationen einer Intubation oder einer invasiven Langzeitbeatmung zu reduzieren. Dabei hat sich die Beatmung mit nasalem kontinuierlich positivem Atemwegsdruck (nCPAP) seit Jahrzehnten als Standardverfahren etabliert. In jüngster Zeit werden in der Neonatologie jedoch zunehmend andere Verfahren eingesetzt: die hochfrequente nasale Oszillationsbeatmung (nHFOV) sowie die synchronisierte intermittierende nasale Überdruckbeatmung (sNIPPV). Hierbei stellt sich die Frage, welches dieser beiden Verfahren überlegen ist.