Abstract
Purpose: To evaluate the use of contrast-enhanced ultrasound (CEUS) for diagnosis of cortical
necrosis in renal allografts.
Materials and Methods: We reviewed the medical records and imaging studies of five patients who underwent
emergency transplantectomy and a histological diagnosis of cortical necrosis in the
period between May 2009 and May 2011. US examinations included initially B-mode and
color Doppler and then contrast-enhanced ultrasound with low mechanical index after
injection of 2.4 ml of a second generation echo-signal enhancer. Renal transplant
vascularization was evaluated during a period of 4 minutes including arterial, corticomedullary
and nephrographic phases. Radiologic-pathologic correlation was obtained after transplantectomy
in all cases.
Results: Five patients with an age range between 30 and 48 years. Post-transplant color Doppler
ultrasound showed decreased renal parenchymal vascularization and difficulty to find
the spectral waveforms with resistive indexes greater than 0.7 in 4 of 5 patients.
CEUS showed enhancement of the main arteries, followed by the enhancement of medullary
pyramids, but with an unenhanced peripheral cortical continuous band viewed in all
phases, a similar finding to the peripheral rim sign, pathognomonic of cortical necrosis
on CT or MRI. The pathologic assessment showed violet kidneys macroscopically with
hemorrhagic foci in the outer cortical that drew a well-defined band, findings agreed
with CEUS findings.
Conclusion: CEUS can show the typical peripheral rim sign in cases of cortical necrosis allowing
a reliable and fast diagnosis of this condition and it could obviate further imaging
studies or biopsy, allowing an earlier decision of nephrectomy.
Zusammnenfassung
Ziel: Die Bewertung des Nutzens des kontrastverstärkten Ultraschalls (CEUS) zur Diagnose
der Nierenrindennekrose bei Nieren-Allotransplantaten.
Material und Methoden: Wir überprüften die Krankenberichte und bildgebenden Untersuchungen von 5 Patienten,
bei denen in der Zeit zwischen Mai 2009 und Mai 2011 eine Notfall-Transplantatentfernung
sowie eine histologische Untersuchung der Nierenrindennekrose erfolgten. Die sonografischen
Untersuchungen bestanden zunächst aus B-Bild und Farbdoppler, schließlich auch aus
kontrastverstärktem Ultraschall, der mit niedrigem mechanischem Index nach Injektion
von 2,4 ml eines Signalverstärkers der zweiten Generation durchgeführt wurde. Die
Vaskularisierung des Nierentransplantats wurde über einen Zeitraum von 4 min unter
Einbeziehung der arteriellen, kortikomedullären und nephrografischen Phasen bewertet.
Die Übereinstimmung zwischen bildgebenden Verfahren und Pathologie konnte nach Transplantatentfernung
in allen Fällen ermittelt werden.
Ergebnisse: Diese wurden erhoben an 5 Patienten im Alter von 30 – 48 Jahren. In der Farbdoppler-Sonografie
nach Transplantation zeigte sich bei 4 von 5 Patienten eine rückläufige parenchymale
Vaskularisierung und es war schwierig, Spektralwellenformen mit Widerstandsindizes
größer als 0,7 einzufangen. Der CEUS zeigte eine Kontrastaufnahme der Hauptarterien,
gefolgt von der Kontrastaufnahme der medullären Pyramiden, aber einem kortikalen fortlaufenden
Band ohne Kontrastierung, das in allen Phasen beobachtet werden konnte – ein ähnlicher
Befund wie das Zeichen eines periphären Randsaums, das in der CT oder MRT pathognomonisch
für eine Nierenrindennekrose ist. Die pathologische Bewertung zeigte violette Nieren
mit makroskopischen hämorrhagischen Herden an der äußeren Rinde, die ein gut definiertes
Band bildeten – Befunde, die mit Auffälligkeiten im CEUS übereinstimmten.
Schlussfolgerung: Bei Nierenrindennekrosen kann im CEUS das typische Zeichen eines periphären Randsaums
auftreten. In diesem Fall ist eine verlässliche und schnelle Diagnose dieser Erkrankung
und frühzeitige Entscheidung für eine Nephrektomie möglich und weitere bildgebende
Untersuchungen oder eine Biopsie erübrigen sich.
Key words
renal arteries - ultrasound - contrast agents - transplantation