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DOI: 10.1055/s-2005-915950
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York
Bei M. Paget normalisiert Zolendronsäure den Knochenstoffwechsel
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
26. August 2005 (online)
Das Bisphosphonat Zolendronsäure hat für die Therapie der Knochenstoffwechselkrankheit Morbus Paget (Osteitis deformans oder Osteodystrophia deformans) in zahlreichen klinischen Studien seine Effektivität unter Beweis gestellt. Seit Mai 2005 ist Zolendronsäure als 5mg-Infusionslösung[1] in Deutschland als erstem Land weltweit erhältlich. "Als Infusionslösung ist das Zolendronat den oralen Bisphosphonaten wie Risedronat überlegen", sagte PD Andreas Kurth, Orthopädische Uniklinik Frankfurt, im Rahmen eines Pressegesprächs[2]. Bei Morbus Paget-Patienten liegt zum einen ein verstärkter Knochenabbau, andererseits ein erhöhter Knochenanbau vor. Daraus resultiert ein erhöhter Knochenumbau, der zu einer krankhaften Knochenstruktur mit Deformierungen und einer erhöhten Anfälligkeit für Knochenbrüche führt.
3 Aclasta®, Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
4 Einführungspressekonferenz "Aclasta - neue Horizonte in der Therapie metabolischer Knochenerkrankungen" im Juni 2005 in Frankfurt/Main, veranstaltet von der Novartis Pharma Deutschland GmbH