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DOI: 10.1055/s-2007-974630
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York
Universitätskliniken - Hochleistungsmedizin im Umbruch
Privatisierung als Ausweg aus der "Krise"Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
02. Mai 2007 (online)
Der Startschuss fiel mit der Einführung der sogenannten DRGs ("diagnosis related groups"): Die Krankenhauslandschaft hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, und der Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Dies gilt auch für die universitären Einrichtungen, die sich auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen müssen. Die Probleme, denen sich Universitätskliniken stellen müssen, fangen bei den Auswirkungen der Konvergenzphase an und reichen bis hin zu Verlagerungen vieler Leistungen in den ambulanten Bereich. Immer mehr Bundesländer denken vor dem Hintergrund zum Teil hoher Verluste der universitären Häuser darüber nach, sich von ihren Universitätskliniken zu trennen. Andererseits besteht großes Interesse privater Betreiber an den Häusern der Maximalversorgung - eine Option mit durchaus interessanten Perspektiven für alle.
Die Universitätskliniken in Deutschland sind ein bedeutender Leistungsträger in der Wissenschaft und der Gesundheitsversorgung. Mit 9 % der Bettenkapazität behandeln sie 13 % aller stationären Patienten und sind Maximalversorger für schwerstkranke Patienten wie auch die entscheidenden Ausbildungs- und Forschungsstätten der Medizin. Jeder Klinikarzt kennt die ganz spezielle Situation in einem deutschen Universitätsklinikum zumindest aus seiner eigenen Ausbildung.
Korrespondenz
Dr. Reinhard Schwarz
Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA
Gustav-Heinemann-Ring 133
81739 München
eMail: r.schwarz@sana.de