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DOI: 10.1055/s-2008-1059996
Manometric Assessment of Anorectal Pressures in Hirschsprung's Disease After Rehbein's Operation with and without Anorectal Myectomy
Elektromanometrische Untersuchungen des anorektalen Druckes bei Morbus Hirschsprung nach anteriorer Resektion mit oder ohne anorektale MyektomiePublication History
Publication Date:
25 March 2008 (online)
Abstract
Anorectal manometric studies were performed on 15 patients with Hirschsprung's disease
before surgery, on eight patients after Rehbein's procedure and seven patients after
Rehbein's procedure with anorectal myectomy. The results were compared with those
of 45 normal subjects.
High anal resting pressure as well as an absence of the anorectal reflex proved to
be responsible for obstructive symptoms in Hirschsprung's disease.
Out of eight patients treated according to Rehbein's procedure, new internal sphincter
relaxation was found in two, and anal resting pressures were significantly higher
than those of the normal controls or of the patients treated according to Rehbein's
procedure plus anorectal myectomy. It was demonstrated that anorectal myectomy is
a more definitive procedure to restore the anal resting pressure to normal.
Good postoperative continence can be achieved not only by the new internal sphincter
relaxation but also by good propulsive movement which can overcome the remaining functional
obstruction.
Zusammenfassung
Bei 15 Patienten mit Morbus Hirschsprung wurden präoperativ sowie bei 8 Patienten
nach einer anterioren Resektion nach Rehbein und bei 7 Patienten nach anteriorer Resektion
und anorektaler Myektomie elektromanometrische Untersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse
wurden mit den elektromanometrischen Ableitungen von 45 Normalpersonen verglichen.
Ein hoher anorektaler Ruhedruck sowie das Fehlen der Internusrelaxation sind nachgewiesenermaßen
verantwortlich für den obstruktiven Effekt beim Morbus Hirschsprung. Bei 2 von 8 Patienten
mit anteriorer Resektion konnten postoperativ neue Internusrelaxationen nachgewiesen
werden. Der anorektale Ruhedruck war signifikant höher bei den Patienten mit Morbus
Hirschsprung als bei dem Vergleichskollektiv und als bei Patienten, die mit einer
anterioren Resektion und einer anorektalen Myektomie behandelt worden waren. Es konnte
gezeigt werden, daß die anorektale Myektomie eine bessere und anhaltendere Methode
zur Wiederherstellung eines normalen anorektalen Ruhedruckes ist als beispielsweise
eine Sphinkterdehnung. Gute postoperative Kontinenzergebnisse können jedoch nicht
nur durch Erzielung einer Internusrelaxation erreicht werden, sondern auch durch kräftige
propulsive Wellen, welche die verbleibende funktionelle Obstruktion des aganglionären
Segmentes überwinden können.
Key words
Hirschsprung's disease - Anorectal manometry - Anorectal continence
Schlüsselwörter
Hirschsprungsche Erkrankung - Elektromanometrie des Enddarmes - Anorektale Kontinenz
