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DOI: 10.1055/a-0584-7859
Extrem-Frühgeborene: Low-dose-Hydrocortison beeinflusst neurologische Entwicklung günstig
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
29. Mai 2018 (online)

Die frühzeitige Therapie extrem Frühgeborener mit niedrig dosiertem Hydrocortison erhöhte in der PREMILOC-Studie die Rate derer, die im postmenstruellen Alter von 36 Wochen ohne bronchopulmonale Dysplasie (BPD) überlebten und mit 2 Jahren keine neurologischen Entwicklungsstörungen aufwiesen, um 9 %. Nun zeigt eine explorative Sekundäranalyse der Studie, dass vor allem sehr unreife Frühgeborene in ihrer neurologischen Entwicklung profitieren können.
Eine frühzeitige Behandlung mit Low-dose-Hydrocortison kann offenbar bei besonders vulnerablen Frühgeborenen, die in der 24. oder 25. GW geboren wurden, nicht nur das BPD-freie Überleben sondern auch die neurologische Entwicklung günstig beeinflussen. Um die Ergebnisse abzusichern, seien weitere Untersuchungen mit größeren Kohorten und Nachuntersuchungen im Schulalter notwendig, betonen die Autoren.