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DOI: 10.1055/a-0672-4155
Verändertes PDA-Management wirkt sich nicht nachteilig aus
Publication History
Publication Date:
26 November 2018 (online)

Bei 40 – 60 % der Frühgeborenen < 29 Wochen verschließt sich der Ductus arteriosus nicht (PDA). Studien legten nahe, dass eine PDA-Therapie die klinischen Ergebnisse insgesamt nicht verbessert und möglicherweise sogar verschlechtert. Die Arbeitsgruppe um Ezenwa verglich die Verläufe vor und nach Änderung der Small-Baby-Guidelines.
Die Behandlungshäufigkeiten eines PDA nahmen seit 2010 deutlich ab. Die Sterblichkeit sank ebenfalls. Dies lasse keinen kausalen Schluss zu. Aus Sicht der Autoren sei aber sicher, dass die reduzierte Therapierate keine messbaren negativen Effekte auf die Mortalität und Morbidität hatte. Damit entsprächen die Ergebnisse der Literaturevidenz. Die Autoren vermuten, dass genetische Muster und Biomarker identifiziert werden können, die eine präzisierte Risikostratifizierung der PDA-Therapie erlauben.